Presseck
Projekt

Marktplatzsanierung in Presseck nimmt weiter Gestalt an

Der zweite Teil der Marktplatzsanierung in Presseck ist geschafft. Nach dem Neubau der Industriestraße wurde jetzt auch der Platz hergerichtet, auf dem einst das Haus Stadtsteinacher Straße 1 stand. D...
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Der zweite Teil der Ortskernsanierung um den Marktplatz in Presseck ist abgeschlossen. Foto: Klaus Klaschka
Der zweite Teil der Ortskernsanierung um den Marktplatz in Presseck ist abgeschlossen. Foto: Klaus Klaschka

Der zweite Teil der Marktplatzsanierung in Presseck ist geschafft. Nach dem Neubau der Industriestraße wurde jetzt auch der Platz hergerichtet, auf dem einst das Haus Stadtsteinacher Straße 1 stand.

Die Neugestaltung des zentralen Marktplatzes ist das nächste Projekt, das angegangen wird. 240 000 Euro hat die Marktgemeinde investiert, das Projekt wird mit 90 Prozent durch die Förderinitiative Nordostbayern subventioniert.

Ladestationen mitten im Ort

Entstanden sind sieben Parkplätze und eine Grünfläche. Über die etwas höher gelegene Zufahrt geht es zu den Ladestationen für E-Autos, -fahrräder und -roller. Hierfür hatte die VR-Bank Oberland Elektroleitungen und einen Teil ihres Grundstücks zur Verfügung gestellt.

Neben der Zufahrt zu den Parkplätzen wurde eine größere Stellfläche für den Pizzawagen geschaffen, der donnerstags in Presseck Station macht. Daneben laden ein Tisch mit zwei Bänken, den "Holzknock" Christian Herbst in seiner Werkstatt in Schnebes aus dicken Eichenbohlen gebaut hat, zum Verweilen ein.

Beim Rundblick an der Sitzecke anlässlich der Einweihung des Platzes stellte Landrat Klaus Peter Söllner fest, dass sich im Ortszentrum der Oberlandgemeinde all das befinde, was ein Dorfzentrum ausmacht: Feuerwehr, Banken, Zahnarzt, Diakoniestation, Kirche, Ärztehaus, Rathaus, Gastronomie, Bushaltestellen und Parkplätze.

Nachdem die Staatsregierung eingesehen habe, dass auch Kulmbach in die Förderinitiative Nordostbayern gehöre, seien bislang mehr als 100 Millionen Euro in den Kreis geflossen, und zwar für Projekte, die ohne diese Subventionen nie ungesetzt worden wären, betonte Söllner.

Durch den Dschungel gekämpft

Dank sagte Bürgermeister Siegfried Beyer allen am Bau Beteiligten, vom Planer über die ausführenden Firmen bis zum Bauhof, außerdem Ludwig von Lerchenfeld, der sich in München für die Förderungen stark gemacht habe, sowie Frank Wunner, der sich als Kämmerer im Rathaus und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der VR-Bank durch den Dschungel der Antragsformulare gekämpft habe.

Pfarrer Siegfried Welsch zitierte den Propheten Jeremia: "Suche der Stadt Bestes", was er in dem Projekt auch erfüllt sah. Man müsse den Ort lebenswert erhalten und dies auch kommunizieren. Denn lebenswert sei Presseck allemal.

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