Marktgraitz
Gemeinderat (II)

Marktgraitz will sich noch stärker auf Senioren einstellen

Die Senioren standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. "Marktplatz der Generationen" lautete das Stichwort, mit dem Projekt unterstützt das Staatsministerium für Familie, Arbeit un...
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Die Senioren standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. "Marktplatz der Generationen" lautete das Stichwort, mit dem Projekt unterstützt das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales kleinere Gemeinden dabei, dem demografischen Wandel aktiv zu begegnen.

Ziel des Projekts ist es, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen entsprechen. Wie anderswo hat sich auch in Marktgraitz die Zahl der über 65-Jährigen deutlich erhöht. Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, wie damit umzugehen ist, werden kleine Gemeinden wie Marktgraitz unterstützt.

Bereits seit August wird die Gemeinde von Ines Riermeier betreut und beraten. Sie zeigte in einem kurzen Vortrag, welche Fragen sich für Senioren stellten: Wie komme ich an Lebensmittel? Wo bekomme ich Güter des täglichen Bedarfs? Wie weit ist es zum Einkaufen? Oder wie sieht es mit der Mobilität aus? Wo bekomme ich Hilfe? Bei Themen wie diesen sollten Gemeinden tätig werden.

Man sei, was das Leben von Senioren betrifft, in Marktgraitz ganz gut aufgestellt, ergänzte Bürgermeister Jochen Partheymüller, wies aber darauf hin, dass Marktgraitz durchaus an weiteren Verbesserungen interessiert sei. Das Seniorenheim, Pflegedienste, der Vdk, Heim- und Strickkreis seien eingebunden und Seniorentreffen fänden statt.

Potenzial sah er bei den Verkehrsverbindungen und der wesentlichste Punkt sicherlich ein Dorfladen, um Einkäufe vor Ort erledigen zu können. Auch die Barrierefreiheit des Pfarrzentrum sei bei der Ausarbeitung von möglichen Maßnahmen ein Thema.

Einig waren sich alle, bei dem Thema weiter am Ball zu bleiben, um Verbesserungen möglich zu machen.

Keine Probleme breitete die Bestellung von Wahlvorstehern zur Europawahl. Als Wahlvorsteher wurde Bürgermeister Jochen Partheymüller und als sein Stellvertreter Achim Gagel berufen. Bei der Briefwahl ist Zweiter Bürgermeister Georg Bülling Wahlvorsteher, seis Stellvertreter ist Jörg Partheymüller.

Es würden interessante Tage bis zur nächsten Sitzung, verwies Partheymüller nicht gerade optimistisch auf die zu erwartende Konsultation des Netzentwicklungsplans Strom 2030 der Bundesnetzagentur. Die Übertragungsnetzbetreiber haben demnach mitgeteilt, dass die Veröffentlichung des ersten Entwurfs des Planes dann im Internet zur Verfügung steht.

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