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Marienbasilika ist voraussichtlich bis Ende Oktober nicht begehbar

Die Renovierung der Päpstlichen Basilika Marienweiher hat begonnen und das Gotteshaus ist voraussichtlich bis Ende Oktober nicht begehbar, teilt Pfarrer Pater Adrian Manderla mit. Danach wird die Wall...
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Die Renovierung der Päpstlichen Basilika Marienweiher hat begonnen und das Gotteshaus ist voraussichtlich bis Ende Oktober nicht begehbar, teilt Pfarrer Pater Adrian Manderla mit.

Danach wird die Wallfahrtskirche bis Ostern nur vor und nach den Gottesdiensten am Sonntag um 8 und 10.30 Uhr im Altarraum (Eingang durch die Sakristei) zugänglich sein. Die Gottesdienste im Oktober und danach an den Werktagen finden im Kantoratsgebäude gegenüber der Basilika statt.

"Da die Räumlichkeiten im Kantoratsgebäude sehr begrenzt sind, können die Christen gerne die Gottesdienste an den Sonntagen und Vorabendgottesdienste auch in Marktleugast und Stammbach besuchen. Diese finden statt in Marktleugast am Samstag um 18.30 Uhr und Sonntag um 9.15 Uhr sowie in Stammbach am Samstag um 17.15 Uhr", sagt Pfarrer Pater Manderla . Rund um die Uhr geöffnet für ein privates Gebet ist in Marienweiher der Raum der Hoffnung.

Die Innenrenovierung werde ein Jahrdauern, betont der Pfarrer. 2021 findet das 300. Jubiläum der Marienbasilika statt.

Die Wallfahrtskirche wird innen jetzt erst einmal voraussichtlich eine Woche begast. Dann wird ein Gerüst aufgestellt, um Leitungen für die elektrischen Anlagen, Belüftung und Beschallung zu verlegen. Die Gesamtkosten werden sich auf etwa eine Million Euro belaufen. Da zu kommt die Renovierung der Orgel, die rund 300 000 Euro teuer wird.

Bei der Heizung wird die Steuerung erneuert und die Öffnung der Fenster erfolgt künftig automatisch, damit die Luftfeuchtigkeit - auch mit Unterstützung eines großen Ventilators, der mittig im Kirchenschiff montiert wird - im Innern der Basilika konstant bleibt.

"Viel Sorgfalt und Mühen wird die Säuberung der Stuckdecken, der Wände und des ganzen Inventars sowie der Bilder und Altäre" erfordern, fügt der Geistliche an und räumt ein: Die letzte Kirchenrenovierung war zum 800. Jubiläum der Pfarrei in den 80er Jahren.

Spenden erwünscht

Die Finanzierung der Renovierung sei zu 90 Prozent gesichert. Weitere Spenden (IBAN DE42 7706 9868 0100 5101 90) wären aber gern gesehen, betont der Pfarrer. kpw

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