Junkersdorf
Diamantene hochzeit

Marga und Arthur Oeser genießen ihre große Familie

Das Fest der diamantenen Hochzeit für 60 gemeinsame Ehejahre feierten am gestrigen Donnerstag Marga und Arthur Oeser in Junkersdorf. In die Gratulationsschar reihten sich stellvertretender Landrat Osk...
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Marga und Arthur Oeser aus Junkersdorf an der Weisach  Foto: alc
Marga und Arthur Oeser aus Junkersdorf an der Weisach Foto: alc

Das Fest der diamantenen Hochzeit für 60 gemeinsame Ehejahre feierten am gestrigen Donnerstag Marga und Arthur Oeser in Junkersdorf. In die Gratulationsschar reihten sich stellvertretender Landrat Oskar Ebert, der namens des Landkreises Haßberge gratulierte, und Dritter Bürgermeister Klaus Dünisch ein; er überbrachte die offiziellen Glückwünsche der Gemeinde Pfarrweisach.

Zur damaligen Zeit war es üblich, "in einem Aufwasch" zu heiraten, das heißt, am gleichen Tag zum Standesamt und anschließend in die Kirche zu gehen. So gab sich das Jubelpaar am 8. August 1959 vor dem damaligen Junkersdorfer Bürgermeister Eduard Och das Ja-Wort, anschließend in der Dorfkirche vor Pfarrer Drews.

Kinder, Enkel und Urenkel

Das junge Ehepaar wohnte zunächst zwei Jahre in Junkers-dorf, zog dann nach Kraisdorf, wo es zehn Jahre im Gemeindehaus wohnte, ehe sich die Eheleute in Junkersdorf ein Eigenheim bauten. Darin wohnen sie bis heute. Aus ihrer Ehe gingen vier Kinder - drei Jungen und ein Mädchen - hervor. Zu der Familie gehören mittlerweile acht Enkel und sechs Urenkel.

Arthur Oeser stammt aus Kraisdorf und lernte nach der Schule den Beruf des Maschinenschlossers. Knapp 40 Jahre - von 1954 bis 1993 - arbeitete er "beim Kufi" in Ebern, danach betreute er den Wertstoffhof der Gemeinde Pfarrweisach 19 Jahre lang. Er war leidenschaftlicher Fußballspieler, dessen Herz 44 Jahre lang für den TSV Pfarrweisach schlug. Von der Jugendmannschaft bis zu den alten Herren habe er auf fast allen Positionen gespielt, sagt er nicht ohne Stolz. Seine Frau Marga, eine geborene Gloß, stammt aus Junkersdorf. Sie arbeitete nach der Schulzeit für ein Jahr in Coburg im Haushalt einer Klinik, ehe sie in verschiedenen Betrieben vor und nach der Heirat tätig war, so in der "Striwa" in Baunach, in dem ehemaligen Elektrogeschäft Schneiderwind in Junkersdorf oder auch "beim Kufi" in Ebern und bei "Koinor" in Maroldsweisach. Beide Jubilare genießen ihre große Familie, sind recht rüstig und beteiligen sich gern an Tagesausflügen.

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