Ahorn
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Marcel Trost ist der Ahorner CSU-Kandidat

"Ein Trost: Es gibt noch politischen Nachwuchs", könnte man sagen in Anspielung auf den Familiennamen des CSU-Bürgermeisterkandidaten. Der CSU-Ortsverband Ahorn setzt für die Kommunalwahlen am 15. Mär...
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Vorstellung des designierten Bürgermeisterkandidaten der CSU Ahorn (von links): Martin Mittag, Winfried Beyer, Marcel Trost, Fraktionsvorsitzender Udo Bohl, Sebastian Straubel Foto: privat
Vorstellung des designierten Bürgermeisterkandidaten der CSU Ahorn (von links): Martin Mittag, Winfried Beyer, Marcel Trost, Fraktionsvorsitzender Udo Bohl, Sebastian Straubel Foto: privat

"Ein Trost: Es gibt noch politischen Nachwuchs", könnte man sagen in Anspielung auf den Familiennamen des CSU-Bürgermeisterkandidaten. Der CSU-Ortsverband Ahorn setzt für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 auf die Jugend. Am Donnerstag wurde im Sportheim der Spvg Eicha dessen Vorsitzender Marcel Trost als designierter Bürgermeister-Kandidat vorgestellt. Nominierungsversammlung ist im November. Der Fraktionsvorsitzende von CSU/BV, Udo Bohl, meinte, dass für den Wahlkampf ein junger Mann empfohlen sei, dem die Zukunft gehören werde.

Marcel Trost zeigte sich bei seiner Antrittsrede bereit, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Trost ist 22 Jahre alt und absolvierte nach der Mittleren Reife eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Bereits ein Jahr nach der Ausbildung wechselte er in das Büro des Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach und ist seit einem Jahr persönlicher Referent von MdL Martin Mittag. Als sein Ziehvater in der CSU gilt Ahorns Dritter Bürgermeister Winfried Beyer.

"Die Gemeinde Ahorn ist meine Heimat", sagte Trost, der seit 2015 Vorsitzender der Jungen Union und seit April Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes ist. "Ich möchte mich gerne als Bürgermeister für unsere lebens- und liebenswerte Heimat einsetzen!" Ahorn und seine Ortsteile seien Heimat für viele Menschen als Wohnort, aber auch für engagierte, mittelständische Unternehmen als Wirtschaftsstandort, meinte er. Deshalb würde eine gute Mischung von Alt und Jung gebraucht - für eine Gemeinde, die für alle Generationen einstehe.

Auf Augenhöhe

Er wolle Ansprechpartner für die Menschen auf Augenhöhe sein. Sein Motto sei: Zuhören, gemeinsame Ideen entwickeln und auch umsetzen. Der ländlich geprägte Raum biete viele Chancen zum Weiterentwickeln, sagte Marcel Trost und betonte: "Ahorn ist mehr als ein Vorort von Coburg!" Dass der Ortsverband ihn als Kandidaten vorgeschlagen habe, sei für ihn eine große Verantwortung, der er sich auch gerne stellen möchte.

Im Hinblick auf die Liste der Gemeinderatskandidaten sagte Trost, es soll eine Zukunftsliste für die Gemeinde gebildet werden. Mit einer modernen Gemeinderatsliste werde den Wählerinnen und Wählern ein gutes Angebot gemacht. Weil "Zukunft nur gemeinsam" gehe, bat Trost weiterhin um Unterstützung, Vertrauen und Zusammenhalt. "Machen wir es gemeinsam, für Ahorn das Beste zu erreichen!"

Kreisvorsitzender Martin Mittag stellte nach der Antrittsrede fest, dass Marcel Trost ein Teamplayer sei. Dieser junge Mann stehe dafür, keine Wahlkämpfe unter der Gürtellinie führen zu wollen, keine Hetze zu schmieden und keine Garstigkeiten während des Wahlkampfes loszulassen. Mittag weiter: "Unter dem Strich werden wir dann auch Erfolg haben. Ich freue mich auf den 15. März in Ahorn!"

Landrat Sebastian Straubel, stellvertretender Kreisvorsitzender, freute sich, dass man einen "jungen, dynamischen Kandidaten vorstellen" könne, der durch die Junge Union in die Politik eingestiegen sei. Die Wähler würden sicher merken, dass hier ein starkes Team am Wirken sei. Straubel: "Ich wünsche euch Kraft, Erfolg und Gesundheit!" ka

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