Laden...
Coburg

Mangel an Arbeitskräften kommt

Trotz Zuwanderung: Die eben erschienene Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arb...
Artikel drucken Artikel einbetten
Trotz Zuwanderung: Die eben erschienene Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, arbeitete in Kooperation mit der Coburger Hochschule heraus, dass die Anzahl der Erwerbspersonen aus rein demografischen Gründen bis 2050 um ein Drittel sinken wird. Insbesondere zum Thema Zuwanderung kommen die Autoren einer Pressemitteilung zufolge zu folgendem Schluss: Weder eine höhere Ausschöpfung inländischer Erwerbspotenziale noch die Zuwanderung aus EU-Ländern können den teilweisen Arbeitskräftemangel ausgleichen. Letzterer wird seinerseits aus demografischen Gründen in den Herkunftsstaaten abnehmen. Als Alternative bleibt die Zuwanderung aus Ländern jenseits der EU Grenzen. Die wesentliche Empfehlung der Autoren an die Politik lautet dabei, dass der steuerbare Teil der Migration ökonomisch sinnvoll geregelt werden sollte. Ansonsten könnten sich mögliche positive Effekte der Zuwanderung ins Negative verkehren. Die Studie "Immigration und Arbeitsmarkt - Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland" der Coburger Reihe stellt diese Entwicklungen von 2014 bis 2050 ausführlich und in abwägenden Nuancen dar. Die Autoren sind: Johann Fuchs (IAB), Alexander Kubis (IAB) und Prof. Lutz Schneider von der Hochschule Coburg. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren