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Rothenkirchen
Leserbrief

Man sieht den drohenden "Abgrund" nicht

Zum Mobilitätskonzept des Landkreises Kronach: "... denn sie wissen nicht, was sie tun". Kennen Sie den gleichnamigen amerikanischen Spielfilm mit James Dean? Bekannt vor allem die Szene, als sich zwe...
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Zum Mobilitätskonzept des Landkreises Kronach: "... denn sie wissen nicht, was sie tun". Kennen Sie den gleichnamigen amerikanischen Spielfilm mit James Dean? Bekannt vor allem die Szene, als sich zwei Freunde zu einer Mutprobe verabreden und mit ihren Autos auf einen Abgrund zurasen. Dabei gilt, wer als Erster sein Fahrzeug verlässt, ist der Verlierer. Es kommt zur Katastrophe, denn einer schafft es nicht mehr, rechtzeitig auszusteigen, und stürzt in den Tod.

Im übertragenen Sinne gilt das auch für den "revolutionären" öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in unserem Landkreis Kronach, ist doch geplant, was nachhaltig nicht funktionieren kann - schon allein der Kosten wegen. Der Betreiber eines Taxiunternehmens hat jedenfalls bei diesem ungleichen Rennen schon einmal rein vorsorglich die Notbremse gezogen. Die Gründe: Die Risiken waren einfach zu hoch, die Finanzierung nicht solide, der Bedarf mehr als fraglich und zudem wieherte auch noch kräftig der "Amtsschimmel".

Das alles berührt offensichtlich die "Experten" des Mobilitätskonzepts nicht, scheinen diese doch bedingungslos auf Erfolg getrimmt zu sein.

Und so sieht man, geblendet von der eigenen, imaginären Vollkommenheit den drohenden "Abgrund" nicht, in dem sich schon überflüssige Mitfahrbänke, E-Roller, hochgeklappte Bahnsteige, Teile einer vierspurigen Autobahn, jede Menge an Phrasen und sonstiger Sondermüll befinden. Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und den öffentlichen Nahverkehr erst gar nicht zu sprechen.

Mein Fazit deshalb: Auch Aussteiger können durchaus "Gewinner" sein. Georg Zinner Rothenkirchen

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