Forchheim

Malerei und Fotografie

Rainer Schrüfer bringt Konzertfotografen Helmut Ölschlegel nach Forchheim.
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Peter Kick, Rainer Schrüfer und Helmut Ölschlegel (v.l.) sowie Sabine Beitlich stellen ab Freitag gemeinsam aus.  Foto: Sonja Schrüfer
Peter Kick, Rainer Schrüfer und Helmut Ölschlegel (v.l.) sowie Sabine Beitlich stellen ab Freitag gemeinsam aus. Foto: Sonja Schrüfer

Eine interessante Ausstellung beginnt am 12. Oktober um 19 Uhr mit der Vernissage in Forchheim beim Lagermeister Karl Heilmann in der Hauptstraße 7-11 in Forchheim.

Rainer Schrüfer - es ist bereits seine zweite Gemälde-Ausstellung in diesem Jahr - ist es gelungen, mit der Malerin Sabine Beitlich und den beiden Konzertfotografen Helmut Ölschlegel aus Stegaurach und Peter Kick aus Erlangen drei weitere Aussteller mit ins Boot zu holen. Das Haupt-Thema der Ausstellung bildet hierbei das Genre Unterhaltungsmusik, wobei die Pop- und Rock-Musik im Vordergrund stehen wird.

Die Künstler

Helmut Ölschlegel, Jahrgang 1952, wohnt in Stegaurach und betreibt die Konzertfotografie seit 1975. Seine Spezialität sind Musikerportraits mit Live-Atmosphäre. Seit 1982 zeigt er in seinen zahlreichen Ausstellungen Farbportraits von Spitzenkünstlern wie Paul McCartney, den Rolling Stones, Tina Turner und Joe Cocker, um nur einige zu nennen. Mit Veröffentlichungen in Zeitungen und (Musik-)Zeitschriften und mit Motiven für Plattencover und Booklets beweist Ölschlegel sein einzigartiges Können im Bereich der Fotografie. Der Besucher darf sich hier auf zahlreiche Live-Fotos freuen, die zum Teil mit eigenhändigen Widmungen der fotografierten Weltstars versehen sind.

Auf eine klassische Ausbildung als Fotograf kann Peter Kick aus Erlangen zurückgreifen. Peter Kicks fotografischer Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Fotografie, die er in der Zahnklinik/KFO Erlangen beruflich anwendet. Seine Leidenschaft findet er allerdings in der Live-Rockfotografie. Seit seinen fotografischen Anfängen in den 70er Jahren versucht Kick die Emotionen und die Spielfreude der Spitzenmusiker der Rockszene im Bild festzuhalten. Sein Beitrag in Forchheim sind Konzertaufnahmen in Schwarz-weiß, die, auf klassischem Baryt Fotopapier vergrößert, dem Besucher dargeboten werden.

Eine gelungene Auflockerung der Ausstellung bietet die von Sabine Beitlich präsentierte und von dem Metier Musik weitgehend unbeeinflusste Malerei. Beitlich, die bereits als Kind die bildliche Darstellung als ihre Lieblingsbeschäftigung auserwählt hat, malt zur eigenen Entspannung und legt sich dabei nicht auf eine bestimmte Malweise fest. Die von ihr in Forchheim ausgestellten modern gehaltenen Aquarell- und Temperabilder zeugen von hoher künstlerischer Begabung und farbensicherer, gestalterischer Einfühlsamkeit.

Rainer Schrüfer steuert zur Ausstellung 13 weitere Gemälde, fast ausschließlich aus der Musikszene, bei. Er bedient sich dabei der gegenständlichen Ölmalerei. Die meist dunkel gehaltenen, großformatigen Bilder mit plakativem Charakter, die der 69-Jährige darstellt, zeugen von den musikalischen Einflüssen. Der Autodidakt hat in den 70er Jahren mit dem Bearbeiten von Malvorlagen begonnen. Danach verbrachte er Zeit mit dem Kopieren von Bildern großer Meister, um sich die Fertigkeit zur Ausarbeitung einer eigenen Bildgestaltung anzueignen.



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