Mainleus

Mainleuser am Nürburgring erfolgreich

Am vergangenen Wochenende startete das Isert Motorsport-Team aus Mainleus mit drei Fahrzeugen beim neuen KTM-X-Bow-Cup im Rahmen des ADAC-Ruhr-Pokal-Rennens...
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Arne Hoffmeister und Fredy Barth (926) gelang eine Aufholjagd von Platz 157 auf Platz 19. Foto: Privat
Arne Hoffmeister und Fredy Barth (926) gelang eine Aufholjagd von Platz 157 auf Platz 19. Foto: Privat
Am vergangenen Wochenende startete das Isert Motorsport-Team aus Mainleus mit drei Fahrzeugen beim neuen KTM-X-Bow-Cup im Rahmen des ADAC-Ruhr-Pokal-Rennens über sechs Stunden am Nürburgring. 160 Teilnehmer gingen an den Start.


Rückschlag im Qualifying

Nach dem freien Fahren am ersten Wettkampftag gab es am zweiten im Qualifying den ersten Rückschlag für die Mainleuser: Ferdinand Stuck, gemeinsam mit seinem Bruder Johannes in einem KTM-X-Bow-GT4 unterwegs, flog im Bereich "Hohe Acht" auf einer nicht angezeigten Ölspur von der Strecke. Beim Einschlag wurde das Auto so beschädigt, dass eine Reparatur in der nur einstündigen Pause vor dem Rennen nicht mehr möglich war. "Ich bin untröstlich, auch wenn ich weiß, dass es nicht mein Fehler war. Wir sind hier um Rennen zu fahren, nicht um zuzusehen. Jetzt hoffen wir auf die Jungs von Isert Motorsport, dass sie unseren KTM-X-Bow-GT4 bis zum nächsten Rennen in zwei Wochen wieder flott bekommen", sagte Ferdinand Stuck. Das Qualifying selbst war von vielen weiteren Zwischenfällen geprägt, denn am Vormittag war die Strecke von der kalten Nacht an vielen Stellen noch feucht. Die schnellsten Mainleuser waren Nils Jung und Florian Wolf mit Rang 33. Auf Position 47 hatten sich Arne Hoffmeister und Fredy Barth qualifiziert.
Der Rennstart am zweiten Wettkampftag um 12 Uhr stand unter keinem guten Stern: In der ersten Kurve schoss ein Aston-Martin-Pilot Startfahrer Fredy Barth ab. Derselbe Fahrer traf nur ein paar Kilometer weiter dann auch noch den zweiten KTM-X-Bow-GT4 mit Nils Jung am Steuer. Während am Auto von Hoffmeister/Barth ein Tausch der Spurstange genügte, war das Rennen für Jung/Wolf vorbei - ein rabenschwarzer Tag für das Team von Isert Motorsport.


Sensationelle Aufholjagd

Hoffmeister/Barth nahmen von Platz 157 aus die Verfolgung auf und arbeiteten sich kontinuierlich nach vorne. Als Wind und Regen aufzog, witterte Teamchef Uwe Isert die Chance: Dank einer durchdachten Strategie und richtiger Reifenwahl kletterte der KTM-X-Bow-GT4 mit der Startnummer 926 im Klassement immer weiter nach oben. Am Ende gelang der Mannschaft eine unglaubliche Aufholjagd: Bei der Zieldurchfahrt um 18 Uhr stand Gesamtrang 19 zu Buche. Hoffmeister sagte: "Ich war mir sicher, dass wir trotz des Zwischenfalls eine gute Leistung zeigen können - aber an eine Top-20-Platzierung hätte ich ehrlich gesagt nicht mehr geglaubt."
Uwe Isert gab trotz großer Freude über die Platzierung zu bedenken: "Der Abschuss durch den Aston Martin hat uns rund 15 Minuten gekostet - ich darf gar nicht auf die Ergebnisliste schauen - denn dann sehe ich, dass wir ohne diesen Zwischenfall in den Top-Ten der Gesamtwertung gelandet wären."
Der nächste Lauf - das 40. RCM-DMV-Grenzland-Rennen - steht in zwei Wochen an, in dessen Rahmen der nächste KTM-X-Bow-Cup ausgetragen wird. red

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