Trebgast
Konzert

Mailänder lässt "Königin der Instrumente" erklingen

Nach zuletzt 2003 mit dem damaligen Landeskirchenmusikdirektor Hans-Martin Rauch wird die "Königin der Instrumente" wieder einmal im Mittelpunkt des Trebgaster Kirchweihkonzerts stehen. Ein besonderes...
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Organist Paolo Springhetti aus Mailand  Foto: privat
Organist Paolo Springhetti aus Mailand Foto: privat

Nach zuletzt 2003 mit dem damaligen Landeskirchenmusikdirektor Hans-Martin Rauch wird die "Königin der Instrumente" wieder einmal im Mittelpunkt des Trebgaster Kirchweihkonzerts stehen. Ein besonderes Hörerlebnis verspricht dabei der Mailänder Konzertorganist Paolo Springhetti, ein international anerkannten Spezialist für Barockmusik.

Die Orgel in Trebgast bietet ihm durch ihren nicht nur äußerlich sichtbaren barocken Stil, sondern auch durch das nach barocken Bautechniken erstellte Orgelwerk ein hervorragendes Instrument.

Paolo Springhetti wurde 1957 in Meran geboren. Zunächst war er als Organist in seiner Geburtsstadt und gleichzeitig als Musiklehrer im Vinschgau tätig.

Später hat Paolo Springhetti lange musikwissenschaftliche Forschungen in Italien, Österreich und Deutschland mit besonderem Augenmerk auf Improvisation und Literatur für alte Tasteninstrumente betrieben. Für einen ZDF-Film hat Paolo Springhetti Improvisationen am Cembalo aufgenommen. Auch für das italienische Fernsehen und den italienischen Rundfunk hat er auf einer Orgel aus dem 17. Jahrhundert des Prämonstratenser Chorherrenstiftes Wilten zu Innsbruck Werke von süddeutschen Orgelmeistern eingespielt. Seit 1988 ist Springhetti in Mailand tätig und konzertiert als Organist und Cembalist in ganz Europa.

Paolo Springhetti präsentiert am Kirchweihsamstag, 24. August, ein für Barock-Orgel ausgewähltes, abwechslungsreiches Programm mit Werken von J. Pachelbel, J. S. Bach sowie eigenen Improvisationen.

Das vom Förderkreis für Kirchenmusik Trebgast unterstützte Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.15 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse kostet sechs Euro. Mitglieder des Förderkreises zahlen vier Euro. Schüler haben freien Eintritt.

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