Ebensfeld

Märchen im Schein des Vollmondes

Margit Schreppel erzählte Kindern am Veitsberg zu besonderer Stunde Geschichten über den Erdtrabanten.
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Ein wenig Abschiedsschmerz war in den Gesichtern der Kinder beim abschließenden "Sternentanz" zu erkennen. Die Mädchen hätten am liebsten wohl noch die ganze Nacht auf dem Veitsberg verbracht.
Ein wenig Abschiedsschmerz war in den Gesichtern der Kinder beim abschließenden "Sternentanz" zu erkennen. Die Mädchen hätten am liebsten wohl noch die ganze Nacht auf dem Veitsberg verbracht.
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Wenngleich schon vor einem halben Jahrhundert der erste Mensch einen Fuß auf den Mond setzte, hat der Erdtrabant bis heute etwas Geheimnisvolles, ja Magisches an sich, besonders in der Vollmondphase. Genau diese Zeit wählte Margit Schreppel für ein besonderes Angebot im Kinderferienprogramm des Marktes Ebensfeld. Acht Mädchen lauschten auf dem Veitsberg den Märchenerzählungen der Lichtenfelserin.

Am Dittersbrunner Wanderparkplatz blickte Schreppel in fröhliche Kindergesichter. Schon die gemeinsam bestrittene kleine Wanderung hinauf zum Veitsberg gestaltete sich kurzweilig. Oben wurde eine blaue Decke auf dem Boden ausgebreitet. Die Kinder, die sich Sitzkissen mitgenommen hatten, nahmen ringsum Platz.

Den Anfang der Geschichten machte die vom fleißigen Schneider, von dem der Mond einen schönen Frack genäht haben wollte. Als großes Problem erwies es sich allerdings, dass der Mond ständig zu- und abnahm...

Aus "Tabaluga"

"Ich bin die Uhr der Welt", heißt der Titel eines Liedes von Peter Maffay aus "Tabaluga", in dem allerhand Wissenswertes über den Mond eingestreut ist. Spielerisch erklärte Margit Schreppel den Kindern mit Liedern und Worten, wie Neumond und Vollmond entstehen und dass auch Ebbe und Flut mit den Kräften des Mondes zusammenhängen.

Die Sonne hatte sich längst verabschiedet, doch der 400 000 Kilometer entfernte und an diesem Abend so nah wirkende Mond leuchtete unverdrossen weiter, als die Gruppe wieder den Rückweg antreten musste. Amelie, Jule, Elena und die anderen, die dabei waren, hatten ihren Eltern von ihrem Vollmonderlebnis sicherlich allerhand zu berichten.

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