Adelsdorf
adelsdorf.inFranken.de  Beim Pfarrfasching von St. Stephanus in Adelsdorf wurde viel gelacht.

Männerquote für den Frauenbund

Fasching in Franken, das ist auch in Adelsdorf möglich. Beim Pfarrfasching der Pfarrei St. Stephanus in Adelsdorf traten sie wieder auf, die "drei lustigen vier", Andreas Blesch, Andreas Hummel und Th...
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Die "drei lustigen vier", von links: Andreas Blesch, Hans Schuh, Andreas Humme und Thomas Röckelein  Fotos: Richard Müller
Die "drei lustigen vier", von links: Andreas Blesch, Hans Schuh, Andreas Humme und Thomas Röckelein Fotos: Richard Müller
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Fasching in Franken, das ist auch in Adelsdorf möglich. Beim Pfarrfasching der Pfarrei St. Stephanus in Adelsdorf traten sie wieder auf, die "drei lustigen vier", Andreas Blesch, Andreas Hummel und Thomas Röckelein.

Doch dieses Jahr hatten sie Verstärkung mitgebracht. Als langjähriger Büttenredner bekannt, wurde Hans Schuh als - hoffentlich bleibender - Stargast engagiert. Die nun "drei - äh vier - lustigen vier" nahmen dieses Jahr als Frauenbündlerinnen "getuned" den Frauenbund von Adelsdorf ein wenig auf die Schippe. Hatte dieser doch selbst die letzten Jahre viele Parodien über das Adelsdorfer Leben bei den vergangenen Faschingsveranstaltungen beigetragen.

Erlebnisse beim Annafest

90 Jahre Frauenbund war natürlich eine gute Grundlage für die Sketche des Quartetts. Eine Pointe sei hier erwähnt. Analog zu der Forderung zur Frauenquote, nicht nur in der Politik, sollte der Frauenbund nun eine Männerquote von mindestens fünf Prozent einführen. Was könnte man/frau da alles noch zusätzlich an Aktivitäten in der Gemeinde leisten. Ein erster Kandidat fiel allerdings sang- und klanglos durch, als er nur von Fußball, Tor und Liga schwärmte. Er hatte schlicht und einfach das "F" im KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) mit "Fußball" interpretiert. Ein zweiter Kandidat schien als Macho  mehr Erfolg versprechend.

Tanzmariechen Emilie Obermark

Zum dritten Mal im Adelsdorfer "Frankenfasching" war Elisabeth Münch dabei. Frei weg von der Leber berichtete sie von ihren Erlebnissen beim letztjährigen Annafest in Weppersdorf. (Der Unkundige darf gern auf der Homepage von St. Stephanus danach stöbern). Und ein Tanzmariechen gehört seit vielen Jahren zur Stephanus-Fastnacht. Emilie Obermark, ein echt Adelsdorfer Madli, eröffnete den Abend mit einem gekonnten Schautanz und erntete viel Applaus von den Gästen. Emile ist aktiv bei der Jugendtanzgruppe der Besenbinder Röttenbach, die 2014 Deutscher Meister im Jugendschautanz geworden war. Vorbild war sicherlich Bianca Dürrbeck, heute noch aktiv tanzendes Mitglied der Besenbinder und erstes Tanzmariechen in St. Stephanus.

Polonaise

Neben den Schaueinlagen sind natürlich Musik und Tanz fast das Zweitwichtigste beim bunten Faschingstreiben. Für Musik sorgte der Alleinunterhalter Jürgen Weber, der entgegen seinem Attribut etwa 150 Adelsdorfer, Aischer und Weppersdorfer Narren unterhielt.

Für den Tanz mussten die Besucher allerdings selber sorgen. Das Parkett war immer gut gefüllt.

Als gegen Mitternacht die Stimmung zu Höchstformen auflief, gab es für Polonaisen kein Halten mehr. Fast der ganze Saal war auf den Beinen und in den Schlangen.

Pfarrgemeinderat in der Küche

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten Mitglieder des Pfarrgemeinderates und weitere Helfer in Küche und Ausschank. Richard Müller

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