Am Freitag, 6. Oktober, um 19 Uhr spricht Ralf Georg Czapla in der Weismainer Christuskirche über Martin Luthers Langzeitwirken auf die deutsche Sprache.
Seit Luther wissen wir nicht nur, was ein "Wolf im Schafspelz", ein "Lästermaul" oder ein "Denkzettel" ist, wir haben sogar bildreiche Begriffe dafür. Auch wenn wir "auf eigene Faust handeln" oder unser "Licht unter den Scheffel stellen", tun wir das mit den Worten des Wittenberger Reformators. Luther hat die deutsche Sprache geformt und geprägt wie kaum ein anderer vor ihm. Klar, einfach und verständlich sollte die Sprache seiner Bibelübersetzung sein.


Was von Luther bleibt

Der Vortrag stellt Luther als Sprachschöpfer vor. An ausgewählten Beispielen wird seine Technik der Begriffsbildung vorgestellt.
Anschließend will der Referent der Frage nachgehen, was heute noch an Lutherischem Erbe in unserer Alltagssprache fortlebt. red