Hemhofen
Gemeinderat

Lüftungskonzept für die Grundschule Hemhofen nimmt Gestalt an

Vor dem Jahreswechsel hatte sich der Gemeinderat Hemhofen ausführlich mit einem möglichen Lüftungskonzept für die Grundschule befasst. Damals wurde eine endgültige Entscheidung vertagt, um sich ausfüh...
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Vor dem Jahreswechsel hatte sich der Gemeinderat Hemhofen ausführlich mit einem möglichen Lüftungskonzept für die Grundschule befasst. Damals wurde eine endgültige Entscheidung vertagt, um sich ausführlicher über die vorgeschlagenen Lösungen zu informieren. Mitglieder des Gemeinderats besuchten daher gemeinsam mit dem Rektor der Grundschule Hemhofen, Herbert Winter, das Gymnasium in Höchstadt und die Hauptschule in Uehlfeld. Dabei wurden Erfahrungen zu einem System mit Einzelraumlüftung und zu einer Ampelschaltung eingeholt.

Der einhellige Tenor im Gemeinderat war nun, bei der bisher favorisierten Ampelschaltung zu bleiben. Die Lösung in Höchstadt konnte, auch vor dem Hintergrund der hohen Kosten, nicht vollends überzeugen. Der Termin in Uehlfeld brachte zudem die Erkenntnis, keine akustische Ampelschaltung zu installieren, da dies den Unterricht zu sehr störe. Mit den Ergebnissen zeigte sich laut Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) auch Rektor Winter zufrieden.

Der Gemeinderat hielt sich bei seinem Beschluss offen, unter Umständen sogar auf die Ampelschaltung zu verzichten. Hier müsse aber erst noch mit der Regierung von Mittelfranken abgeklärt werden, ob ein rein manuelles Lüften nach Plan ausreichend ist. Des Weiteren soll geprüft werden, ob im Rahmen der Schulsanierung die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach möglich ist. Die Gemeinde hat dazu eine kostenlose Analyse im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Erlangen-Höchstadt beauftragt.

Schloss darf weiter werben

Eine kurze Diskussion entfachte letztendlich noch ein Antrag von Gemeinderat Thomas Koch (FW), der die Werbeflächen auf den Ortsbegrüßungsschildern thematisierte. Koch forderte, diese Schilder im oberen Bereich grundsätzlich werbefrei zu halten und Werbung im unteren Bereich nur zeitlich begrenzt zu genehmigen. Der Zweite Bürgermeister Hansjürgen Müller (FW) wies darauf hin, dass Koch von Bürgern darauf angesprochen worden sei. Derzeit gibt es auf den Schildern Werbung für das Schloss Hemhofen als Tagungs- und Veranstaltungsort. Bürgermeister Nagel sieht darin kein Problem. "Das Schloss ist das Wahrzeichen von Hemhofen und wir sind froh, dass es dadurch unterhalten wird. Die Gemeinde könnte sich das nicht leisten", so Nagel. Das Schloss sei nicht mit anderen Gewerbetreibenden vergleichbar. Letztendlich wurde der Antrag bei einer Gegenstimme abgelehnt.

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