Grafengehaig

Lückenschluss am Mühlenweg

Mitglieder des Frankenwaldvereins Grafengehaig haben die Brücke in der Großrehmühle erneuert.
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Gerhard Lauterbach, Nicole und Karl-Heinz Schicker sowie Margitta Hieke auf der neuen Rehbachbrücke in der Großrehmühle Foto: Klaus-Peter Wuld
Gerhard Lauterbach, Nicole und Karl-Heinz Schicker sowie Margitta Hieke auf der neuen Rehbachbrücke in der Großrehmühle Foto: Klaus-Peter Wuld

Mitglieder des Grafengehaiger Frankenwaldvereins haben die Rehbachbrücke in der Großrehmühle rechtzeitig vor den Sommerferien erneuert. Damit wurde eine Lücke am Mühlenweg Richtung Vollaufmühle in ehrenamtlicher Arbeit geschlossen.

Vorangegangen war eine umfangreiche Analyse zum Zustand des Bauwerks. Das Holz hatte die Marktgemeinde Grafengehaig zur Verfügung gestellt.

"Wenn auch die Meinungen zum Zustand der Brücke auseinandergingen und die Notwendigkeit infrage gestellt worden ist, waren wir im Vorstand der Meinung, nicht zu warten, bis es zum nächsten Brückeneinsturz kommt", sagte Obfrau Margitta Hieke bei der Freigabe.

Mit Unterstützung der Gemeindearbeiter konnten ihr zufolge die alte morsche Brücke entfernt und die über sieben Meter langen Träger über den Rehbach gelegt werden. "Das war für uns fünf ehrenamtliche Heimat- und Wanderfreunde die entscheidende Grundlage, dass die Brücke an einem Tag fertiggestellt werden konnte", blickte Hieke zurück.

Als kleines Dankeschön wurden die fleißigen Helfer zu einem Essen in die Gaststätte Zeitler in Seifersreuth eingeladen. Dort nutzte man die Gelegenheit, um zu beraten, wie es bei den Reparaturarbeiten aller defekten Brücken weitergehen kann. Es herrschte Einigkeit, dass dies nur in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde geschehen könne, da die Ortsgruppe nicht die Möglichkeit habe, Fördermittel bei den Behörden zu beantragen. Marode Brücken gebe es noch an der Petersmühle und am Wehr der Neumühle.

Der Staat ist gefordert

Die Obfrau forderte die staatlichen Behörden auf, die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, schließlich wolle man ja auch, dass der Tourismus boome, sagte Margitta Hieke. Zudem lasse die Bereitschaft der ehrenamtlichen Kräfte nach, etwas für den Brückenbau zu tun. Wenn sich genügend Heimat- und Wanderfreunde bereit erklären würden, ab und an zwei bis drei Stunden aktiv mitzuarbeiten, wäre für alle die Belastung im Einsatz für die Heimat nicht zu groß, so Hieke. red

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