Lichtenfels

"Lucky 7" hatte Glück an der Börse

Die Gruppe von der privaten Wirtschaftsschule in Lichtenfels holten beim Wettbewerb der Sparkasse den ersten Preis.
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Einen Hauch von Börse, im Bild der Frankfurter Handelsplatz, erlebten die Schüler Foto: Arne Dedert/dpa
Einen Hauch von Börse, im Bild der Frankfurter Handelsplatz, erlebten die Schüler Foto: Arne Dedert/dpa
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In den Räumen des Coburger Veranstaltungsbüros Leise am Markt war es am vergangenen Montag zur Abwechslung wirklich einmal ganz leise. Das Publikum, rund 50 Schüler und Schülerinnen aus der Region, warteten gespannt, was der Abend bringen würde. Schließlich war hier viel Geld im Spiel.


50 000 Euro fiktives Startkapital

Mit 50 000 Euro fiktivem Startkapital ging es im letzten Herbst an die Börse. Innerhalb von zehn Wochen versuchten die Schüler in Teams zu je vier Personen, dieses Kapital zu vermehren. So wurde investiert, wieder abgestoßen, hoch gepokert, wieder abgewogen und erneut investiert; alles nach den realen Kursen.
Die zehn Teams, die am besten bei dem Planspiel Börse abgeschnitten hatten, waren zur 35. Siegerehrung eingeladen. Mit einem Gewinn von 4 506 Euro Gewinn holte die Gruppe "Lucky 7" von der privaten Wirtschaftsschule in Lichtenfels den ersten Preis.
"Damit haben wir nicht gerechnet", erzählt Cem Davier. Sie hätten zwar schon ernsthaft mitgespielt, aber "verrückt haben wir uns deswegen nicht gemacht", fügt der Gruppenleiter Pascal Kiesling hinzu. Die fünf Jugendlichen hatten in wenige aber vielversprechende Aktien investiert und auf deren Kursgewinn spekuliert. Apple, Disney, Amazon und Netflix standen in dem Portfolio der Lichtenfelser.
Doch auch Coburg ging nicht leer aus. Mit einem Gewinn von 4 154 Euro landeten "Schindlers Aktionäre" vom Gymnasium Albertinum auf dem zweiten Platz. Mit den "bRatwurstbudenboys" von der Fachoberschule Coburg, war das Siegertreppchen dann komplett.
Auch der erstmals verliehene Preis für Nachhaltigkeit ging in die Vestestadt. Die Gruppe "spielbørse", ebenfalls vom Gymnasium Albertinum, erwirtschaftete einen Gewinn von 1 086 Euro mit als nachhaltig gekennzeichneten Aktien. "Wir haben uns gleich von Anfang an auf die Nachhaltigkeit fokussiert, weil wir wussten, dass dort die Konkurrenz geringer ist", sagte Elena Knoch. Später mit dem eigenen Geld an die richtige Börse zu gehen sei ihnen aber auch nach dem Planspiel riskant. "Wir waren zwischendurch mit 700 Euro in den Miesen", sagt Carina Krüger. "


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