Coburg

Lokalmatadoren zahlen Lehrgeld

Beim zweiten Teil der VR- Bank-Hallencups des FC Coburg trumpfte der Bundesliga-Nachwuchs in der HUK-Arena auf.
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Die Nachwuchskicker des FC Coburg mussten die Überlegenheit der Fürther Fußballer neidlos anerkennen. Bei den hochinteressanten Hallenturnieren in der HUK-Arena sammelten die Spieler aus der Region aber jede Menge Erfahrungen. Foto: FCC
Die Nachwuchskicker des FC Coburg mussten die Überlegenheit der Fürther Fußballer neidlos anerkennen. Bei den hochinteressanten Hallenturnieren in der HUK-Arena sammelten die Spieler aus der Region aber jede Menge Erfahrungen. Foto: FCC

Nächster Akt in der vom FC Coburg seit nun fünf Jahren ausgerichteten Hallenturnierserie, bei der die Vestekicker von Anfang Dezember bis Ende Januar hochkarätige Teams aller Altersklassen im Rahmen von 13 Turnieren empfangen. Am zurückliegenden Wochenende waren neben den Leistungssportlern von den U12- und U14-Junioren auch die U13-Breitensportfußballer an der Reihe.

Der äußere Rahmen war dabei vom Feinsten, denn die Nachwuchskicker durften in der HUK-Arena um Tore und Punkte wetteifern. Den Auftakt machten dabei die U13-Breitensportfußballer.

In dem regionalen Teilnehmerfeld gingen Mannschaften des FC Lichtenfels, der JFG Hohe Aßlitz, der JFG Rödental Coburger Land, des TSV Grub am Forst, des FC Kronach sowie zwei Teams des FC Coburg an den Start. Einzig ungeschlagen blieben die Lichtenfelser Junioren, die sich mit vier Siegen und zwei Unentschieden (14 Punkte) knapp, aber durchaus verdient den Turniersieg vor den jeweils einen Zähler schlechter positionierten Akteuren der beiden Jugendfördergemeinschaften der Hohen Aßlitz und aus Rödental sicherten.

Überregional und mit klingenden Fußball-Namen besetzt dann der Wettbewerb der U12-Junioren. Dort geben sich die Talente der Zweit-, Dritt- und Regionalligisten SSV Jahn Regensburg, FC Erzgebirge Aue, TSV 1860 München, FC Würzburger Kickers, FC Carl Zeiss Jena, FC Schweinfurt 05, SpVgg Oberfranken Bayreuth und FC Rot Weiß Erfurt ein Stelldichein und maßen sich mit dem Nachwuchs der DJK Don Bosco Bamberg, der SG Quelle Fürth und der Vestekicker.

Während die beiden Gastgeberteams gegen die starke Konkurrenz zumeist Lehrgeld zahlen mussten, dominierten Regensburg und Fürth die zwei Vorrundengruppen. Der Jahn bestätigte das im Halbfinale durch einen grandiosen 6:2-Kantersieg über Aue, wohingegen im anderen Halbfinale Bayreuth die Quelle mit 4:1 überrumpelte. "Beseelt" davon triumphierten die Wagnerstädter dann sensationell mit 4:1 gegen Regensburg im Finale. Dritter wurde Quelle Fürth durch einen 3:0-Erfolg gegen Aue.

14 Teams beim U14-Turnier

Guter Juniorenfußball dann auch beim U14-Turnier, wo folgende 14 Vereine antraten: SG Quelle Fürth, FC Ingolstadt 04, FC Rot Weiß Erfurt, FC Würzburger Kickers, JFG Wendelstein, SpVgg Bayern Hof, DJK Don Bosco Bamberg, SpVgg Greuther Fürth, FC Schweinfurt 05, FC Carl Zeiss Jena, Würzburger FV, SpVgg Weiden, SpVgg Oberfranken Bayreuth und FC Coburg.

Die jungen Vestekicker hatten gegen die starke Konkurrenz wieder einen schweren Stand. Den stärksten Eindruck in den beiden Siebener-Vorrundengruppen hinterließen dabei die beiden Fürther Mannschaften von der - allein unbesiegten - SG Quelle und dem äußerst offensivstarken Kleeblatt.

Die Quelle bestätigte dies auch in den K.-o-Spielen: Erst setzte sie sich - ebenso wie Ingolstadt gegen die SpVgg Greuther Fürth - in einem dramatischen Halbfinale im Neunmeterschießen durch. Dann gewann sie das Finale mit 2:0 gegen die Schanzer. Platz drei ging an Greuther Fürth, das Schweinfurt mit 2:0 niederrang.

Am Wochenende, 11. und 12. Januar 2020, finden in der Pestalozzihalle die Turniere der U8-, U9-, U17- und U15-Junioren statt.

Höhepunkt ist dann, wie bereits mehrfach gemeldet, am Schluss der Turnierserie (Wochenende, 25./26. Januar 2020), wenn sich die besten Mannschaften Deutschlands der U13 und U15 in der HUK-Arena die Klinke in die Hand geben. Neben den bayerischen Bundesligavertretern konnten die Organisatoren des FC Coburg unter anderem Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, TSG 1899 Hoffenheim, FC Köln, RB Leipzig oder auch die Borussen aus Mönchengladbach verpflichten. Alle Details sind auf der Vereinsseite www.vestekicker.de zu finden. hg Mehr im Netz www.vestekicker.de

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