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Kronach
Notarztdienst

Lösung soll Verbesserung bringen

Nachdem die Sicherstellung des Notarztdienstes gestern im bayerischen Landtag in München auf der Tagesordnung stand, wird CSU-Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner gemeinsam mit Landrat Klaus Löffle...
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Nachdem die Sicherstellung des Notarztdienstes gestern im bayerischen Landtag in München auf der Tagesordnung stand, wird CSU-Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner gemeinsam mit Landrat Klaus Löffler (CSU) im nächsten Schritt die Verantwortlichen und Beteiligten zu einem Gespräch über die Sicherstellung des Notarztdienstes im Landkreis Kronach einladen. "Wir brauchen eine zukunftsorientierte Lösung für den Notarztdienst im Landkreis Kronach, und zwar eine Lösung, die in der Praxis tatsächlich Verbesserungen bringt und nicht nur auf dem Papier steht", betont der Landtagsabgeordnete laut einer Pressemitteilung.

Die Runde

Zu dem Gespräch eingeladen werden Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sowie des Ärztlichen Kreisverbandes Kronach. "Derzeit braucht sich noch keiner Sorgen machen, dass im Notfall kein Notarzt oder keine Notärztin kommt, aber wir brauchen dringend eine Lösung für die langfristige Perspektive", so Jürgen Baumgärtner.

Jeden Stein umdrehen

Auf Nachfrage des Fränkischen Tags erklärt er weiter, dass in der Sitzung des Landtags über eine Prüfung der Situation gesprochen wurde. Außerdem wurde analysiert, dass die Notarzt-Versorgung in Bayern kein generelles Problem ist, wohl aber in einzelnen Bereichen des Freistaats. "Da gehören wir dazu", stellt Baumgärtner fest, dem diese Situation unüberhörbar gegen den Strich geht. Deshalb schimpft er: "Das Problem wird jetzt behoben! Es braucht jetzt keine halbseidenen Vorschläge und keine Durchhalteparolen mehr." Weitere Ausfallstunden seien nicht mehr akzeptabel.

Aus seiner Sicht bedeute das, es müssten entweder die verantwortlichen Organisationen so gestärkt werden, dass sie der Aufgabe wieder Herr werden, oder der Freistaat müsse das Thema wieder an sich ziehen. So oder so verspricht der Abgeordnete: "Bei der Prüfung wird kein Stein auf dem anderen bleiben! Die Sache wird gelöst!" red/mrm