Litzendorf
Spatenstich

Litzendorf setzt mit Pumptrack auf Multisportanlage

Es ist so weit, Litzendorf wird neben Selb die zweite Kommune in ganz Oberfranken sein, die eine sogenannte Pumptrack-Anlage baut. Hierzu findet am heutigen Mittwoch zusammen mit den Verantwortlichen ...
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Es ist so weit, Litzendorf wird neben Selb die zweite Kommune in ganz Oberfranken sein, die eine sogenannte Pumptrack-Anlage baut. Hierzu findet am heutigen Mittwoch zusammen mit den Verantwortlichen der Gemeinde und der Jugend um 17.30 Uhr der Spatenstich statt.

Der Pumptrack in Litzendorf wird ein geschlossener Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Der Begriff Pumptrack kommt aus dem Englischen und beschreibt mit dem Wort "Pump" das Be- und Entlasten des Sportgerätes beim Befahren der Wellen und mit dem Wort "Track" die Strecke, auf der gefahren wird. Das gezielte Be- und Entlasten - das sogenannte "Pumpen" - funktioniert mit vielen verschiedenen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit einem Skateboard, Longboard, Scooter oder mit Inlineskates befahren werden. Selbst mit dem Laufrad können Kleinkinder ihre motorischen Fähigkeiten auf dem Pumptrack trainieren, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. Ein Pumptrack ist eine Rollsportanlage, die jedem Radsportler, ob Anfänger oder Profi, Freude bereite. Über 15 verschiedene Sportarten können auf dieser altersübergreifenden Begegnungsstätte in Form des Pumptrack ihren sportlichen Ambitionen nachgehen.

In einer Endlosschleife angelegt, gilt es, den Pumptrack mit seinen Wellen, Kurven und Sprüngen durch "Pumpen" aktiv zu befahren und Geschwindigkeit zu generieren, ohne dabei zu pedalieren oder anzuschieben.

Vielseitig nutzbar

Die komplette Anlage ist über 800 Quadratmeter groß und zusätzlich mit einer Line (Fahrspur) für Dirtbiker und Bmxer ausgestattet. "Fasst man diese Aspekte zusammen, wird klar, dass ein Pumptrack nicht nur eine einfache Bikeanlage ist, sondern die denkbar vielseitigste Multisportanlage für Rollsportarten, die es bis dato gibt", berichtet Litzendorfs Erster Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU).

Geplant und gebaut wird die Anlage von dem oberfränkischen Unternehmen RadQuartier. Eröffnet werden soll die komplette Anlage noch in diesem Sommer. red

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