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Coburg
Coburg.inFranken.de  Das Künstlerensemble Rose & Georgi gastierte am Alexandrinum.

Literatur einmal anders

Im Film "Feuerzangenbowle" bemerkt der bei seinen Schülern beliebte Professor Crey über das Wesen der Schule: "Mit der Schule ist es wie mit der Medizin: Sie muss bitter schmecken, sonst nützt sie nic...
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Foto: Alexandrinum
Foto: Alexandrinum

Im Film "Feuerzangenbowle" bemerkt der bei seinen Schülern beliebte Professor Crey über das Wesen der Schule: "Mit der Schule ist es wie mit der Medizin: Sie muss bitter schmecken, sonst nützt sie nichts!"

Anstrengendes Lernen

Wenngleich sich in der berühmten Romanverfilmung mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle die Schule zumindest für die Schüler als das glatte Gegenteil von bitterer Medizin zu erkennen gibt, wird ein Gutteil der Erwachsenen und Eleven bestätigen, dass schulisches Lernen auch immer mit einem gesunden Maß an Anstrengung verbunden ist.

Seit Jahren ist es gute Tradition, dass das Künstlerduo Rose & Georgi am Gymnasium Alexandrinum gastiert. Während des kürzlichen zweitägigen Aufenthaltes boten die beiden Musiker und Interpreten den Schülern der Unter-, Mittel- und Oberstufe ein buntes Programm und allerlei Gelegenheit, Literatur einmal anders zu begegnen, ja im wahrsten Wortsinn zu erleben.

Das Besondere am Programm von Rose und Georgi scheint in der Person der beiden Künstler auf: Diese schöpfen nicht nur aus einem reichen Erfahrungsschatz und verfügen über ein geradezu begnadetes musikalisches Talent, sondern sie legen ein unübersehbares Fingerspitzengefühl im Umgang mit jungen Menschen an den Tag, um diesen ihre Liebe zu Poesie und Musik gleichermaßen näherzubringen. Zum wiederholten Male zeigten sich die beiden Künstler ausgesprochen erfreut über die besondere Wertschätzung der Darbietungen seitens des Schulleiters, Oberstudiendirektor Herbert Brunner. Es schwang denn eine unüberhörbare Melancholie im letzten Stück des Heine-Abends für die Zehnt- und Zwölftklässler mit, mit dem sich Christian Georgi und Detlef Rose beim Leiter des Alexandrinum, der zum Halbjahr in den Ruhestand geht, verabschiedeten. Mit einer selbstverfassten Melodie zu Johann Wolfgang von Goethes "Dank des Sängers" sagten sie auf berührende musikalische Weise Lebewohl. Markus Strehle

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