Lichtenfels
Segelfliegen

Lichtenfelser U25-Piloten feiern Rundensieg

Die Lichtenfelser Segelflieger hatten am vergangenen Flugtag mit komplizierten Wetterverhältnissen zu kämpfen. Dennoch gelang den U25-Piloten vom Aero-Club Lichtenfels der Sieg in Runde 12. Die Wetter...
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Die Lichtenfelser Segelflieger hatten am vergangenen Flugtag mit komplizierten Wetterverhältnissen zu kämpfen. Dennoch gelang den U25-Piloten vom Aero-Club Lichtenfels der Sieg in Runde 12.
Die Wetterprognosen für die Region waren schwer zu interpretieren. Blauthermik und starker Wind aus nördlichen Richtungen erschwerten es den Lichtenfelser Piloten, schnelle Flüge für die Liga zu erreichen. Die guten Fluggebiete mit Wolkenstraßen lagen mehr als 50 Kilometer entfernt. So war das Gebiet vom Spessart bis an die Schwäbische Alb am ersten Wettkampftag die bevorzugte Rennstrecke, am zweiten mussten sich die Piloten bis in die Oberpfalz vorkämpfen, um die Ligaschnitte hoch zu treiben und ausreichend Speedpunkte in die Wertung einzubringen.


Junioren sichern Platz 2

Für das U25-Juniorenteam mit Philipp Lauer, Patric Rießner und Dominik Biesenecker reichte es überraschenderweise trotzdem zu einem knappen Rundensieg vor den Konkurrenten aus Königsdorf. Damit kommen die Lichtenfelser dem anfangs der Saison gesetzten Ziel, unter die besten zehn zu kommen, ein weiteres Stück näher. Hinter den mit großem Abstand führenden Königsdorfern liefern sich Lichtenfels auf Platz 2 und Aalen knapp dahinter ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Allerdings sind noch sieben Runden zu fliegen.
Weniger gut lief es für die Bundesliga-Mannschaft: Sie musste sich mit einem Platz im Mittelfeld (Rang 14) zufrieden geben. Das Team hielt damit aber noch knapp den vierten Gesamtrang, jetzt allerdings mit nur noch drei Punkten Abstand vor den Konkurrenten aus Rinteln. In der Gesamtwertung führt LSR Aalen vor LSG Bayreuth und FG Schwäbisch Gmünd.
Für Lichtenfels punkteten Philipp Lauer auf der LS 4b mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 104,6 Kilometern pro Stunde über eine Strecke von 508 Kilometern, Gerd Peter Lauer auf der LS 8 neo (100,9 km/h über 474 km), Patric Rießner auf der LS 8 (95,8 km/h über 383 km) und Dominik Biesenecker, ebenfalls auf der LS 8, mit einem Flug am schwächeren ersten Wettkampftag (78,22 km/h über 260 km). gpl


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