Welkenbach
Einmündung

Licht ist bewilligt

Bernhard Panzer Es ist ein Wunsch des SPD-Stadtrates Peter Prokop. Die Einmündung der Kreisstraße, die von Welkenbach kommt, in die Nordumgehung sei gefährlich, sagte er. Er beantragte, dass man doch ...
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Bernhard Panzer

Es ist ein Wunsch des SPD-Stadtrates Peter Prokop. Die Einmündung der Kreisstraße, die von Welkenbach kommt, in die Nordumgehung sei gefährlich, sagte er. Er beantragte, dass man doch prüfen solle, ob nicht wenigstens eine Straßenbeleuchtung aufgestellt werden könnte. Besser noch wäre, zumindest in den Morgen- und Abendstunden, eine Verkehrsregelung durch eine Ampel. Denn dann habe man dort Rückstaus.
Mehrfach hatte Prokop das schon im Bauausschuss geäußert, jetzt aber waren die zuständigen Sachbearbeiter in einer Sitzung vor Ort im Rathaus. Und so konnte er seinen Wunsch erneuern.


Keine Unfallhäufung

Erzielt hat er einen Teilerfolg. Für eine Ampelanlage wollte Lisa Bauersachs, die neue Abteilungsleiterin für die Staatsstraßen im Bereich Herzogenaurach, keinen Bedarf erkennen. Es gebe keine Unfallhäufung, sagte sie in der Sitzung am Mittwochabend. Das sei auch das Ergebnis eines "Dreigestirns" aus Mitarbeitern der beteiligten Behörden.


Sinneswandel?

Aber gegen eine Straßenbeleuchtung dort sei aus Sicht des Staatlichen Bauamts ( einstmals Straßenbauamt) nichts einzuwenden, sagte sie des Weiteren. Üblicherweise mache man das außerhalb von Ortschaften nicht, so Bauersachs, aber "wenn die Stadt das möchte, darf sie es auch".
Bürgermeister German Hacker war darüber durchaus überrascht. "Das ist aber ein Sinneswandel", sagte er. Bisher sei das nämlich nicht erlaubt gewesen. Scherzend lud er die neue Abteilungsleiterin ein: "Kommen Sie doch öfters nach Herzogenaurach."


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