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LKR Haßberge

"Letztes Aufgebot" der Krumer kontert gnadenlos zum 1:5

Von allem etwas - so lässt sich die Bilanz der drei Teams aus den Haßbergen in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost umschreiben. Mit einem 5:1 beim TSV ...
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Von allem etwas - so lässt sich die Bilanz der drei Teams aus den Haßbergen in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost umschreiben. Mit einem 5:1 beim TSV Rannungen machte der FSV Krum Boden gut. Für Aufsteiger TSV Knetzgau war das 3:3-Unentschieden bei der SV-DJK Oberschwarzach zumindest ein Achtungserfolg. Dagegen musste die DJK Dampfach im Kampf um einen Vorderplatz mit 2:3 gegen den FC Strahlungen einen Rückschlag hinnehmen.
DJK Dampfach -
FC Strahlungen 2:3

Die Gäste begannen in Dampfach mit sehr viel Schwung und gewannen mit einer gesunden Aggressivität die meisten Zweikämpfe. Hach (8.) erzielte aus kurzer Entfernung per Kopf das 0:1. Die Heimmannschaft kam erst nach 25 Minuten ins Spiel. Nach einer Flanke von Ralf Riedlmeier verfehlte Patrick Winter noch knapp (26.), erzielte aber vier Minuten später den Ausgleich nach Flanke von Hau ebenfalls per Kopf. In der zweiten Halbzeit bemühte sich die DJK, konnte sich aber gegen die gut organisierte Gästeabwehr kaum durchsetzen, zumal sie sich im Spielaufbau zu viele Fehlpässe leistete. Eine vorentscheidende Szene in der 56. Minute: DJK-Torwart Kürschner foulte den durchgebrochenen Krais. Für die Notbremse gab es die Rote Karte. Nach einem Abspielfehler in der eigenen Hälfte erzielte Krais in der 74. Minute das 1:2. Drei Minuten später scheiterte DJK-Stürmer Tim Wagner freistehend am Gästetorwart Bömmel. Danach versuchte die DJK alles, wurde aber ausgekontert, und Bötsch (88.) gelang mit einer Bogenlampe das 1:3. Nur eine Minute später wurde es noch einmal spannend: Lois Jilke erzielte den Anschlusstreffer. In der 90. Minute köpfte der Dampfacher Felix Reich eine Flanke an die Latte, in der Nachspielzeit forderte die DJK vergeblich Elfmeter.
DJK Dampfach: Kürschner - Yücetag, Geßendorfer, Reich, Schleicher, Riedlmeier (67. Brandl), Winter, Greb, Wagner (79. A. Jilke), Hau, Yeniay (70. L.Jilke) / SR: Rehm (Herbstadt) / Zuschauer: 100 / Tore: 0:1 Hach (8.), 1:1 Winter (30.), 1:2 Krais (74.), 1:3 Bötsch (88.), 2:3 L. Jilke (89.) / Rote Karte: Kürschner (56.) / - hd
TSV Rannungen -
FSV Krum 1:5
Mit dem allerletzten Aufgebot setzte sich der FSV Krum in Rannungen durch. "Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen", sagt Trainer Tobias Burger, "da hat keine Elf zusammen gespielt, sondern das war eine Mannschaft und alles Freunde." Rannungen gab die Partie zu keiner Zeit verloren, und gerade in der zweiten Halbzeit setzte der TSV alles auf Sieg. Alle Tore des FSV nach dem Seitenwechsel beim Stand von 1:0 (Felix Glöckner, 4.) waren die klassischen Kontertore. Die Aufstellung selbst sah so aus, dass Thomas Durst und Dustin Fösel krank absagten und Felix Glöckner bandagiert auflief. Tobias Barth saß nach eineinhalb Jahren erstmals wieder auf der Bank, Nico Mutisse war reaktiviert worden. Er ersetzte in der 25. Minute einen völlig erschöpften Glöckner, der seiner Elf einen Traumstart beschert hatte. Nach dessen Tor rettete sich Krum in die Pause, vor der Rannungen noch eine "Tausend-Prozentige" liegen ließ. Nach dem Seitenwechsel setzten die Krumer Spieler alles das um, was ihnen Burger in der Pause mit auf den Weg gegeben hatte: "Spielt einfach nur sehr gut und sehr diszipliniert, lasst hinten nichts zu, schließt die Konter sauber ab." Gerade Letzteres setzten die Spieler hervorragend um.
FSV Krum: Gräf - Tunc (82. Klemm), Degen, Hart, Ma. Witchen, Glöckner (25. Mutisse), Vogel, Schmitt, Räth, Th. Witchen (46. Barth), Rippstein / SR: Habermann (Ober-/Mittelstreu) / Zuschauer: 110 / Tore: 0:1 Glöckner (4.), 0:2 Hart (58.), 0:3 Schmitt (64.), 0:4 Räth (69.), 1:4 Kraus (74.), 1:5 Räth (80.)
SG Oberschwarzach/Wieb. -
TSV Knetzgau 3:3
Für die SG Oberschwarzach war dieses 3:3 eine gefühlte Niederlage, während es der TSV Knetzgau feiern darf. Bis zur 23. Minute lag der TSV schon mit 0:3 zurück, und Spielleiter Alexander Hamburger sah ein Desaster auf die Spieler zurollen. Zweimal Simon Müller und einmal Eric Renno hatten die SGO in Führung geschossen, die Heimelf brannte ein fußballerisches Feuerwerk ab. Mit dem 1:3 durch Kenny Reichart wendete sich aber das Blatt. Raphael Schenk und Alexander Barth bereiteten vor (24.). Das 2:3 übernahm der SGO-Spieler Felix Schilling mit einem sensationellen Eigentor. Er wollte 25 Meter vor dem eigenen Tor den Ball wegschlagen, traf ihn nicht richtig, und der Ball flog im hohen Bogen ins eigene Netz (31.). Drei Minuten später wurde Reichart im Strafraum zu Fall gebracht, den Strafstoß verwandelte Schenk souverän zum Ausgleich. Nach der Pause sah sich der TSV wütenden Angriffen der SG ausgesetzt, hielt den Kasten aber sauber und hatte auch noch einige Chancen. Am Ende war es für Knetzgau ein "glückliches, aber verdientes Remis aufgrund der Chancenverwertung und der guten zweiten Halbzeit", sagte Hamburger.
TSV Knetzgau: Oppermann - Heide, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Barth, Knop, Reichart, Schenk (68. Frison), Müller (81. Korn), Greul / SR: Smetak (Brendlorenzen) / Zuschauer: 120 / Tore: 1:0, 2:0 Müller (3., 13.), 3:0 Renno (23.), 3:1 Reichart (24.), 3:2 Schilling (31., Eigentor), 3:3 Schenk (33., Foulelfmeter) gch

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