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Leistungsprüfung zwischen zwei Einsätzen

Drei Gruppen der freiwilligen Feuerwehr legten kürzlich die Leistungsprüfungen fast fehlerfrei ab. Die Floriansjünger befanden sich bereits im Gerätehaus und machten sich für die Prüfung fertig, als d...
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Gut aufgestellt: Die Hochstadter Floriansjünger absolvierten die Leistungsprüfungen mit Bravour. Foto: Werner Habuer
Gut aufgestellt: Die Hochstadter Floriansjünger absolvierten die Leistungsprüfungen mit Bravour. Foto: Werner Habuer

Drei Gruppen der freiwilligen Feuerwehr legten kürzlich die Leistungsprüfungen fast fehlerfrei ab.

Die Floriansjünger befanden sich bereits im Gerätehaus und machten sich für die Prüfung fertig, als durch die Integrierte Leitstelle (ILS) eine Alarmierung ausgelöst wurde. Innerhalb kürzester Zeit waren die Einsatzkräfte auch schon am Einsatzort - es galt, einen abgeernteten Acker zwischen Gruben und Nassanger zu löschen, der beim Abmähen der Strohstoppeln durch Funkenschlag Feuer gefangen hatte.

Der schnellen Reaktion des Landwirtssohnes Matthias Weiß war es zu verdanken, dass der Brand schnell eindämmt und gelöscht werden konnte. Nachdem er das Feuer bemerkte und sofort die Feuerwehr alarmierte, fuhr er mit dem Traktor zum elterlichen Anwesen, spannte den Grubber an den Traktor, umfuhr damit die Flammen und zog somit eine Schneise, die dem Feuer jede weitere Nahrung nahm. Gerade noch rechtzeitig, denn der Wind drehte schnell und fast wären die Büsche am Bahndamm in Brand geraten.

Nach dem Einsatz absolvieren dann 18 aktive Feuerwehrmänner und -frauen ihre für diesen Tag geplante Leistungsprüfung. Und das mit sehr guten Leistungen und annähernd perfekt, wie durch die Prüfungskommission - bestehend aus Kreisbrandmeister Tobias Winterbauer und den beiden Schiedsrichtern Jürgen Sliwinski und Thomas Schwarz - bei der Abschlussbesprechung zu hören war.

Bürgermeister Thomas Kneipp, Kommandant Holger Herold und Vorsitzender Markus Pfadenhauer lobten die Leistungen und dankten den Aktiven für ihren Dienst.

Kaum war das letzte Wort verklungen und die Leistungsprüfung offiziell beendet, ging die zweite Alarmierung an diesem Tag über die Funkgeräte der Feuerwehr ein. Es wurde zu einem vermeintlichen Waldbrand in der Nähe von Obersdorf gerufen. Zusammen mit zahlreichen anderen Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis stellten die Hochstadter vor Ort jedoch fest, dass es sich wohl um einen Fehlalarm handelte. Wieder zurück im Feuerwehrhaus, gab es ein verdientes Abendessen, das von der Gemeinde gestiftet wurde. Werner Hauber

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