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Lehrerin Angelika Langold geht nach 45 Jahren

An der Albert-Blankertz-Schule endete mit der Verabschiedung von Angelika Langold ein langer Weg, der vor 45 Jahren an gleicher Stelle seinen Anfang genommen hatte. Am 16. September 1974 hatte Langold...
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Nach 45 Jahren verlässt Förderlehrerin Angelika Langold die Redwitzer Albert-Blankertz-Schule, links im Bild Schulleiter Christian Förtsch Foto: Thomas Micheel
Nach 45 Jahren verlässt Förderlehrerin Angelika Langold die Redwitzer Albert-Blankertz-Schule, links im Bild Schulleiter Christian Förtsch Foto: Thomas Micheel

An der Albert-Blankertz-Schule endete mit der Verabschiedung von Angelika Langold ein langer Weg, der vor 45 Jahren an gleicher Stelle seinen Anfang genommen hatte.

Am 16. September 1974 hatte Langold ihr Referendariat an der Albert-Blankertz-Schule als "Pädagogische Assistentin" aufgenommen. An der Schule betrat sie damals völliges Neuland, denn Förderlehrer, wie sie heute genannt werden, waren im Schulsystem bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Über Jahrzehnte war Langold eine geschätzte Kollegin und Spezialistin für individuelle Förderung. Im Laufe der Schuljahre wechselte sie mehrmals den Raum für ihr Wirken. Durch ihr zusätzliches Engagement im Bereich der Schulverwaltung war sie auch dort über Jahre eine wichtige Ansprechperson. Jetzt, nach 45 Jahren an der gleichen Schule, endet eine Ära.

Der Verabschiedung voran gingen in der Turnhalle Beiträge der Schüler. Sie belebten als Schauspieler oder Sänger die Bühne und sagten auf ihre Weise "Auf Wiedersehen". Etliche Gäste und ehemalige Wegbegleiter hatten sich dazu eingefunden. Mit jeweils einer selbst gestalteten Karte und einer Rose verabschiedeten sich die Klassensprecher der einzelnen Klassen.

Wertschätzung für Langold

"Die Verabschiedung einer langjährigen Kollegin ist etwas Besonderes", zeigte sich Schulleiter Christian Förtsch anschließend im offiziellen Teil in der Aula überzeugt. Er hob die Wertschätzung und Anerkennung ihr gegenüber hervor und war sich sicher, dass es nach 45 Jahren viel zu erzählen gebe. Jetzt heiße es aber, vorauszuschauen auf den Ruhestand.

Christina Geier und Sabrina Reiter verabschiedeten die Förderlehrerin im Namen des Elternbeirats. Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker bezeichnete die Verabschiedung als ein einschneidendes Ereignis. Die Aufgaben hätten sich in den 45 Jahren von Langolds Wirken sehr geändert, stellte die Schulamtsdirektorin heraus, die Arbeit mit den Schülern sei immer mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Langold selbst zeigte sich beeindruckt über die Verabschiedung und die vielen guten Wünsche und sprach allen ihren Dank aus. In gemütlicher Runde blieben alle noch beisammen sitzen, wobei immer wieder Ereignisse und Episoden von früher angesprochen wurden. che

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