Oberaurach
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Leerstandspaten unterstützen die Gemeinde Oberaurach

Bereits seit 2004 geht die Gemeinde Oberaurach mit dem Förderprogramm für Investitionen in die Nutzung vorhandener Bausubstanz das Thema "Innenentwicklung und Leerstandsmanagement" an. Dabei gewährt d...
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Die Leerstandspaten, hier zusammen mit Bürgermeister Thomas Sechser (vorne rechts), freuen sich auf eine große Resonanz bei der Erhebung von Gebäudeleerständen.  Foto: Christian Licha
Die Leerstandspaten, hier zusammen mit Bürgermeister Thomas Sechser (vorne rechts), freuen sich auf eine große Resonanz bei der Erhebung von Gebäudeleerständen. Foto: Christian Licha

Bereits seit 2004 geht die Gemeinde Oberaurach mit dem Förderprogramm für Investitionen in die Nutzung vorhandener Bausubstanz das Thema "Innenentwicklung und Leerstandsmanagement" an. Dabei gewährt die Gemeinde für Investitionen zur Erhaltung und Nutzung von leer stehenden Gebäuden im Innenbereich (Alt-ortbereich) eine Zuwendung.

Ziel ist es, den Kauf einer leer stehenden Immobilie attraktiver zu machen und dadurch die Abwanderung in Siedlungsgebiete sowie das Aussterben der Ortskerne zu verhindern. Seit 2004 hat die Gemeinde bereits insgesamt rund 200 000 Euro an Bauherren ausgezahlt.

Weitere Initiative

Um die Belebung der Ortskerne weiter voranzutreiben beziehungsweise zu stärken, hat die Gemeinde den Bereich Leerstandsmanagement ins Leben gerufen. Hierfür muss als erster Schritt eine aktuelle Erhebung der Gebäudeleerstände sowie der privaten Baulücken im Gemeindegebiet erfolgen. Da ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Leerstandsmanagement jedoch ohne Hilfe nicht zu stemmen wäre, wird die Gemeindeverwaltung hierbei von den Leerstandspaten unterstützt. Diese sind Roland Baumann (für Dankenfeld), Reiner Renner (für Fatschenbrunn), Christine Stark, Dietmar Hofmann (beide für Kirchaich), Dieter Dümmler (für Neuschleichach), Thomas Karg, Manfred Eichhorn (beide für Oberschleichach), Johann Albert (für Tretzendorf) sowie Georg Jäger (für Trossenfurt) und Sabine Weinbeer (für Unterschleichach).

Die Leerstandspaten und die Gemeinde werden für die Datenerhebung in den nächsten Wochen auf die Eigentümer von leer stehenden Immobilien und Baulücken zugehen oder diese anschreiben. Damit auch zukünftig eine attraktive, kosten- und flächensparende Siedlungsentwicklung verfolgt werden kann, bittet die Gemeinde um Rückgabe der ausgefüllten Fragebögen, die verteilt werden. Unabhängig von dieser Erhebung möchten die Bürger leerstehende Häuser oder private Bauplätze, die verkauft werden sollen, im Rathaus melden.

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