LKR Erlangen-Höchstadt
Freizeitassistenz

Lebenshilfe sucht noch Ehrenamtliche

Über die Auswirkungen, die das Bundesteilhabegesetz auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene hat, sprach der CSU-Bundestagsabgeordnete Stefan Müller bei einem Besuch in der Geschäftsstelle der Lebenshilf...
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Über die Auswirkungen, die das Bundesteilhabegesetz auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene hat, sprach der CSU-Bundestagsabgeordnete Stefan Müller bei einem Besuch in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe in Herzogenaurach mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Wustmann und dem geschäftsführenden Vorstand Josef Hennemann.

"Wir freuen uns sehr, dass die Bundespolitik Interesse an unserer Arbeit in diesem Feld zeigt. Das Hauptaugenmerk der Lebenshilfe ist es, dass das Bundesteilhabegesetz auch einen Mehrwert für die betroffenen Menschen hat. Nicht zu vergessen sind vor allem Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen. Die individuelle Assistenz sehen wir hierbei als wesentlichen Faktor. Daher hat die Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt die sogenannte Freizeitassistenz ins Leben gerufen", berichtete Hennemann.

Begleitung in der Freizeit

Dazu sucht die Lebenshilfe laut Pressemitteilung Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und das Angebot der Freizeitassistenz möglich machen. Die Ehrenamtlichen ermöglichen es, dass Menschen mit Beeinträchtigung ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten können. Das kann zum Beispiel die Begleitung zu einem VHS-Kurs sein, ein Ausflug am Wochenende, der Besuch eines Fußballspiels oder ein Kinobesuch am Abend. Wer Fragen oder Interesse hat, kann sich bei den Offenen Hilfen unter Telefon 09132/7810182 oder per Email an oh-fza@lebenshilfe-herzogenaurach.de melden.

Müller erkundigte sich auch nach der allgemeinen Entwicklung der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt. "Nach der Übernahme der Mehrheitsanteile an der WAB Kosbach, die psychisch beeinträchtigten Menschen ein verzahntes Konzept von Wohnen und Arbeiten bietet, sind bereits jetzt Synergieeffekte zwischen beiden Bereichen spürbar", berichtete Wustmann. Insgesamt sei dadurch das Angebot der Lebenshilfe, insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeit, deutlich erweitert worden. red

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