Höchstadt a. d. Aisch

Lebensführung, Fitness und Gesundheit - Vortragsreihe des Seniorenbeirats beginnt

Seit 2007 gibt es sie und sie sind zu einer Erfolgsgeschichte geworden: Die vom Höchstadter Seniorenbeirat angebotenen Vorträge, speziell für die Generation 50 plus. 32 Veranstaltu...
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Seit 2007 gibt es sie und sie sind zu einer Erfolgsgeschichte geworden: Die vom Höchstadter Seniorenbeirat angebotenen Vorträge, speziell für die Generation 50 plus. 32 Veranstaltungen mit insgesamt 2500 Besuchern hat es seither gegeben und Bürgermeister Gerald Brehm (JL) hofft "dass die Vorträge auch weiterhin angeboten werden können".
Weitgehend hängt das vom Seniorenbeirat ab, der im November neu gewählt wurde, aber noch keinen Vorsitzenden gefunden hat. Hannes Kopp, bislang an der Spitze dieses Gremiums, hat sein Amt niedergelegt. Nach neun Jahren, in denen er viel Zeit und Arbeit in diese Aufgabe investiert hat, will Kopp sich anderen Dingen, insbesondere auch mal seinen Hobbys, widmen. Unterstützend und beratend wird er dem Seniorenbeirat jedoch auch in Zukunft zur Seite stehen.
Das große Interesse mit rund 80 Besuchern pro Vortrag sei ein deutlicher Hinweis auf die Notwendigkeit solcher Informationsveranstaltungen, erklärt Hannes Kopp im Pressegespräch. In diesem gab er auch Themen und Termine der neuen Vorträge bekannt. Nach Meinung des Arbeitskreises sollte es auch Inhalte außerhalb des medizinischen Themenkreises geben. Daher geht es im neuen Programm auch um Lebensführung, Fitness und Gesundheit. Über goldene Lebensregeln beispielsweise und die Ernährung nach den Regeln der Hildegard von Bingen. Oder darum, den Ruhestand als Chance zu sehen.
Der neue Seniorenbeirat habe jetzt zu entscheiden, ob die Vorträge auch in der Zukunft angeboten werden sollen. "Wir brauchen solche Veranstaltungen in Höchstadt", findet Kopp. Denn es sei etwas anderes, ob man die Vorträge "vor der Haustüre" habe oder dafür nach Erlangen fahren müsse.
"Wir sind Mittelzentrum und haben mit der Kulturfabrik die notwendige Infrastruktur", betont Bürgermeister Brehm. Die Vorträge würden Besucher aus der gesamten Region anziehen. Die umliegenden Gemeinden bekämen die Infos zur Bekanntgabe in ihren Amtsblättern.
Brehm ist "sehr glücklich" im Seniorenbeirat ein Gremium zu haben, das sich angesichts der demografischen Entwicklung dieser vielschichtigen Aufgabe annimmt. Er erinnert daran, was bereits initiiert und umgesetzt wurde: Der Bewegungspark im Engelgarten, das Radwegekonzept, Bänke, Seniorennachmittage und vieles mehr. Vortragsreihen, Inhalte und Dozenten seien so gut ausgewählt, dass mitunter das Kulturzentrum aus allen Nähten geplatzt sei.
Die Bewohner des Seniorenheimes sind zwar nicht die direkte Zielgruppe für die Vorträge, antwortet auf die Frage Johanna Auerbeck vom Seniorenzentrum Sankt Anna. Wohl aber deren Angehörige, die sich bei ihren Besuchen anhand der aushängenden Plakate informieren.
Bei der Wahl des Seniorenbeirats wurden neben acht Vertretern von Kirchen, Seniorenheimen, Wohlfahrts- und Sozialverbänden erstmals auch drei Mitglieder aus der Höchstadter Bürgerschaft gewählt. Es sind dies Rosi Schulz, Inge Schwager und Hermann Proksch.
Die Gruppen und Organisationen vertreten im neuen Gremium Johann Stromer (VdK), Johann Cach (Arbeiterwohlfahrt), Edith Jager (Katholische Kirchengemeinde), Hermann Groß (Evangelische Kirchengemeinde), Elfriede Dittrich (Altenclubs), Jan Pyschny (BRK-Altenheim), Johanna Auerbeck (Seniorencentrum Sankt Anna) und Angela Nendel (Caritas).
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