Pettstadt
zukunftskonzept

Leben in Pettstadt soll attraktiver werden

Eine Prognose sagt voraus, dass die Pettstadter Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten einen hohen Altersdurchschnitt haben wird. Das kann negative Auswirkungen auf die Infrastruktur haben, zum Beisp...
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Eine Prognose sagt voraus, dass die Pettstadter Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten einen hohen Altersdurchschnitt haben wird. Das kann negative Auswirkungen auf die Infrastruktur haben, zum Beispiel auf Kindergarten und Schule. Um dem entgegenzuwirken, wird an Projekten getüftelt, das Leben in der Gemeinde attraktiver zu gestalten.
Dabei kann Pettstadt unter anderem auf ein gut entwickeltes Vereinsleben zurückgreifen. Das zeigte sich auch beim kleinen Bürgerfest, das anlässlich des Tags der Städtebauförderung in der Grünanlage vor dem Rathaus gefeiert wurde.
Zum einen mangelte es nicht an Freiwilligen aus Verwaltung und Bürgerschaft, die bei der Organisation und Durchführung halfen. Zum anderen nutzte das Vororchester des Musik- und Gesangvereins die Gelegenheit, Proben seines Könnens zu geben. Letztlich stimmten die Pettstadter Wirtshausmusikanten frohe Lieder zum Mitsingen und Schunkeln an. Erinnerungen an die gute alte Dorfkerwa wurden wach.


Helferkreis geplant

Für Bürgermeister Jochen Hack hat nun die Gründung eines Helferkreises höchste Priorität. Dessen Aufgabe soll es sein, Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren, damit sich auch Ältere, Behinderte und sozial Schwache in der Gemeinde wohlfühlen können.
Projektmanagerin Annika Eckert kündigte eine Bürgerbefragung im nächsten gemeindlichen Mitteilungsblatt an. Sie hofft auf rege Beteiligung und große Bereitschaft zur Mitwirkung. Zur Einrichtung von Fahrdiensten in Ermangelung von örtlichen Einkaufsmöglichkeiten hätten sich schon Interessenten gemeldet, berichtete Eckert.


Ausstellung im neuen Bürgertreff

Ein Nahziel immerhin ist schon erreicht: Der ehemalige Nachbarschaftsladen der Familie Reinwald dient fortan als Bürgertreff.
Derzeit präsentiert der Raum eine umfangreiche Dokumentation der Pettstadter Fähre über einen Zeitraum von 1910 bis 2017. Die Ausstellung ist bis auf weiteres samstags, sonntags und mittwochs, jeweils von 9 bis 17 Uhr zugänglich. Ein Gästebuch liegt auf, nützliche Vorschläge können auch auf einer Gästewand unterbreitet werden.
Die Möblierung und Regelung der Nutzung des Bürgertreffs zählt zu den nächsten Aufgaben der Verantwortlichen.
Inzwischen haben zehn Erlanger Geographie-Studenten ihre Arbeit an einem Konzept zur Optimierung der Fähre als dem Pettstadter Alleinstellungsmerkmal aufgenommen. Am morgigen Freitag werden sie vor Ort die Möglichkeiten erkunden.
Aus Würzburg hat unterdessen ein Student Interesse angemeldet, seine Masterarbeit über die historische Pettstadter Schmiede zu verfassen. Es tut sich also was in der Gemeinde.
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