Lautertal

Lautertal macht seine Straßen schön

Für die Sanierung zahlreicher Infrastruktureinrichtungen greift die Gemeinde tief in den Geldbeutel.
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Über 600 000 Euro will die Gemeinde Lautertal im kommenden Jahr in die Straßensanierung investieren und damit die Erhaltung und Verbesserung dieses Teils der Infrastruktur sichern. Der Gemeinderat beschloss dazu am Donnerstag eine Prioritätenliste. Wie Bürgermeister Sebastian Straubel betonte, geschieht das unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten.

Wichtige Projekte sind dabei der Verbindungsweg Langer Berg/Pfarrleitenweg (50 000 Euro); die Straße Am Weinberg (25 000 Euro); Stetsambach - die Sanierung des oberen Teils von der Kreuzung Rosenauer Weg bis Am Flöhbach und Parkfläche (insgesamt 94 000 Euro); Deckensanierung Im Grund Tiefenlauter (12 500 Euro); der vordere Teil des Mirsdorfer Wegs (115 000 Euro), Sandleitenweg Neukirchen (32 000 Euro); An den Weiden (12 000 Euro); Deckensanierung Am Lauterberg und weitere.

Hinzu kommt eine Reihe punktueller Straßendeckensanierungen. Die Liste wurde bei einer Ortsbegehung vom Bauausschuss festgelegt. Die Verwaltung wurde mit den weiteren Schritten zur Planung und Ausschreibung beauftragt. Bauamtsleiter Peter Welz wies darauf hin, dass den bisherigen Kostenschätzungen die aktuellen Preise zugrunde liegen, die sich durchaus noch verändern könnten.

Norbert Seitz bat darum, noch einmal die Straße Am Grund in Augenschein zu nehmen. Dort rutsche offensichtlich die Böschung ab. Straubel sicherte das zu.

Auf Gemeindegrund

Die Firma Toll Collect GmbH Berlin hat auf der A 73 im Querungsbereich zur CO 17 eine Mautbrücke errichtet. Zur Energie- und Breitbandversorgung der mautbrücke wurden auf Gemeindegrund Kabel gezogen. Der Gemeinderat stimmte den Dienstbarkeiten dafür zu.

In seiner jüngsten Gemeinderatssitzung behandelte der Gemeinderat eine Vielzahl von Bauanträgen. Der Run auf Bauplätze sei ein Beweis dafür, dass die Kommune als Wohngemeinde - auch in der Nähe zu Coburg - mit ihrer hervorragenden Infrastruktur sehr geschätzt werde, hieß es im Rat.

Der Gemeinderat beschloss zudem die Widmung mehrerer im Eigentum der Kommune befindender, fertig gestellten Straßen im Baugebiet "Gaisäcker" als Ortsstraßen.

Wer Veranstaltungsplakate wieder abhängen müsse, erkundigte sich Udo Bühling. Ihm sei aufgefallen, dass manche sehr lange hängen und andere "in der Gegend herumliegen".

Gemeindegeschäftsführer Hans Frieß erklärte, dass er sich der Sache annehme. Die Verursacher seien bekannt, weil Plakatierungen vorab von der Verwaltung genehmigt werden müssen.

Zweiter Bürgermeister Martin Rebhan fragte nach dem Verbleib des öffentlichen Briefkastens der Deutschen Post beim Anwesen Volk. Der Kasten sei wegen Renovierungsarbeiten abgenommen worden und werde danach wieder angebracht, sagte Sebastian Straubel.

Wasserverschwendung?

Siegfried Lorenz war die Verlegung einer Schlauchleitung in den Rottenbacher Dorfteich aufgefallen. Er wollte wissen, ob der Teich jetzt mit Trinkwasser gefüllt werde. Straubel sicherte hierzu Klärung zu.



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