Schondra
Leitplanke durchbrochen

Laster "entlädt" 26 Tonnen Zement auf der A7 - Fahrer schwer verletzt

Mit seinem Betonmischer hat ein 56-jähriger Fahrer am frühen Donnerstagmorgen zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau/Wildflecken und Bad Kissingen/Oberthulba die Mittelleitplanke der A7 durchbroc...
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Da die A7 wegen des Betonmischer-Unfalls gesperrt werden musste, wurde der Verkehr über die B 286 umgeleitet, was wie hier in Geroda zu sehr engen Straßenverhältnissen führte. Foto: Ingeborg Morschhäuser
Da die A7 wegen des Betonmischer-Unfalls gesperrt werden musste, wurde der Verkehr über die B 286 umgeleitet, was wie hier in Geroda zu sehr engen Straßenverhältnissen führte. Foto: Ingeborg Morschhäuser

Mit seinem Betonmischer hat ein 56-jähriger Fahrer am frühen Donnerstagmorgen zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau/Wildflecken und Bad Kissingen/Oberthulba die Mittelleitplanke der A7 durchbrochen. Der Laster kam auf der Seite zum Liegen. Die Ladung des Fahrzeuges, rund 26 Tonnen Zement, sowie die Betonleitwände der dortigen Baustelle verteilten sich auf der gesamten Autobahn, berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemeldung.

Die A7 musste zunächst in beiden Richtungen vollgesperrt werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bei Redaktionsschluss noch an.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Lasterfahrer mit seinem Betonmischer gegen 4.45 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache touchierte er zwischen den Anschlussstellen mit seinem Fahrzeug zunächst im Baustellenbereich eine dortige Betonleitwand, durchbrach mit seinem Laster die Mittelleitplanke. Der Lkw blieb anschließend quer auf der Seite liegen und verlor seine Ladung.

Der schwerverletzte Fahrer wurde durch einen zufällig anwesenden Rettungsdienst erstversorgt und in ein nahe liegendes Krankenhaus transportiert. Die Ladung des Fahrzeuges, rund 26 Tonnen Zement verteilte sich auf der gesamten Autobahn, sodass diese in Fahrtrichtung Norden zunächst vollgesperrt werden musste. Während der ersten Aufräumarbeiten konnte der Verkehr in Fahrtrichtung Süden zunächst auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeifahren. Ab circa 8 Uhr wurde die A7 in Richtung Süden vollgesperrt. Auch bei Redaktionsschluss war die Autobahn komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an den jeweiligen Anschlussstellen weiträumig umgeleitet. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck wurde bei der Unfallaufnahme durch die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Bad Kissingen und Oberthulba unterstützt. pol

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