Bamberg
Initiative

Lange für Tourismusabgabe in Bamberg

Für die Einführung einer Tourismusabgabe in Bamberg spricht sich der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, aus. Ziel der Initiative soll es sein, Freizeittouristen am Unterhalt ...
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Für die Einführung einer Tourismusabgabe in Bamberg spricht sich der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, aus. Ziel der Initiative soll es sein, Freizeittouristen am Unterhalt der touristischen Infrastruktur durch eine Tourismusabgabe zu beteiligen. Hierzu kündigt der Zweite Bürgermeister in einer Pressemitteilung für den Fall seiner Wahl zum neuen Oberbürgermeister eine neue Initiative in überregionalen Gremien, beispielsweise dem Bayerischen Städtetag oder dem Forum Heimat & Freizeit der Europäischen Metropolregion Nürnberg an.

Angesichts von rund 800 000 Übernachtungsgästen in Bamberg liege der Vorschlag auf der Hand, Freizeittouristen auch in Bamberg an den Kosten für die touristische Infrastruktur zu beteiligen. Bisher gibt es laut Lange "nur" freiwillige Leistungen: So fließt ein Euro aus jeder Führung "Faszination Welterbe", die der Tourismus- und Kongressservice der Stadt anbietet, zweckgebunden in die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg. Dazu kommt eine freiwillige Abgabe der Gästeführer in Höhe von fünf Euro pro Führung . In den letzten Jahren seien auf diese Weise mehrere 10 000 Euro in die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg geflossen, welche diese für konkrete denkmalpflegerische und kulturelle Anliegen verwendet hat.

Kommt die Welterbetaxe?

Diese erfreuliche Zahlen will der CSU-Oberbürgermeisterkandidat zum Anlass nehmen, um nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 einen Vorstoß zu starten, damit in Bamberg - wie in anderen Bundesländern - ebenfalls eine Tourismusabgabe eingeführt werden kann. "Ob wir diese nun als eine Art von Welterbetaxe oder Bettensteuer oder auf eine andere Weise organisieren können, müssen künftige Gespräche ergeben", so Lange.

Über diese überörtliche Initiative hinaus will Lange aber auch mit den Tourismusinteressierten in der Stadt über einen Ausbau von freiwilligen Ausgaben sprechen. "Freiwillige Initiativen wie die erfreuliche unser Gästeführerinnen und Gästeführer können vielleicht Nachahmer finden", so Lange in der Mitteilung. Der CSU-Bewerber will daher nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 zu einem "Runden Tisch" mit Verantwortlichen einladen. red

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