Herzogenaurach
Umweltausschuss

Landschaftsschutzgebiet bei Steinbach bekommt einen neuen Zuschnitt

Dem Herzogenauracher Planungs- und Umweltausausschuss lag eine Änderung der Verordnung über den Schutz von Landschaftsräumen im Ortsteil Steinbach vor. Wie Bürgermeister German Hacker (SPD) und Anja W...
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Dem Herzogenauracher Planungs- und Umweltausausschuss lag eine Änderung der Verordnung über den Schutz von Landschaftsräumen im Ortsteil Steinbach vor. Wie Bürgermeister German Hacker (SPD) und Anja Wettstein erläuterten, sollen die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes geändert werden. Dafür muss ein entsprechender Antrag an das Landratsamt Erlangen-Höchstadt gestellt werden.

Wie der Bürgermeister erläuterte, liegen die Grundstücke innerhalb des Geltungsbereiches der Ortsabrundungssatzung. Der Geltungsbereich der Satzung greift im nördlichen Abschnitt in das Landschaftsschutzgebiet hinein. Davon liegen rund 765 Quadratmeter innerhalb der in der Ortsabrundungssatzung festgesetzten Baugrenze und 873 Quadratmeter außerhalb der festgesetzten Baugrenze.

Grenze wird verschoben

Unter Berücksichtigung der erforderlichen Erschließung müsste die festgesetzte Baugrenze weiter nach Norden in das Landschaftsschutzgebiet hinein verschoben werden. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die neue Grenze des Landschaftsschutzgebietes entsprechend anzupassen, das heißt die neue Grenze an die Geltungsgrenze der Ortsabrundungssatzung anzugleichen. Die Änderung wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde bereits abgestimmt und eine Zustimmung in Aussicht gestellt.

So soll das Landschaftsschutzgebiet im südlichen Randbereich um knapp 1700 Quadratmeter reduziert werden, um eine Bebauung zu ermöglichen. Gleichzeitig wird der Flächenverlust auf einem Nachbargrundstück kompensiert und das Schutzgebiet wird am Ende rund 1000 Quadratmeter größer sein als bisher.

Nutzung bleibt landwirtschaftlich

Wie Monika Preinl erklärte, gibt es dieses Schutzgebiet bereits seit 1985 und hätte in diesem Zuschnitt überhaupt nicht entstehen dürfen, nur sei das scheinbar niemanden aufgefallen. Die bisherige Grenze des Schutzgebietes verläuft auf einem Hang und wird jetzt an den Fuß des Hanges verlegt, wie es normalerweise auch üblich ist. Auf Nachfrage erklärte der Bürgermeister, dass sich an der Nutzung der Fläche nichts ändern wird. Sie bleibt eine landwirtschaftliche Nutzfläche.

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