Strullendorf

Landschaftspflege ist vielerorts aktiv

Heinrich Faatz, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, begrüßte Bürgermeister, Landwirte, Verbands- und Behördenvertreter zur Hauptversammlung des Landschaftspflegeverbandes ...
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Heinrich Faatz, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, begrüßte Bürgermeister, Landwirte, Verbands- und Behördenvertreter zur Hauptversammlung des Landschaftspflegeverbandes in Geisfeld. Geschäftsführer Klaus Weber informierte über die Aktivitäten im Geschäftsjahr 2014/2015. Zahlreiche Landschaftspflegemaßnahmen wie etwa an der Sandgrasheide in Pettstadt, am Kreuzberg bei Dörfleins, an der Wattendorfer Leite, im Trockental der Leinleiter oder am Spitzlberg in Oberhaid organisierte der Verband und setzte sie mit Landwirten vor Ort um. "Auch im Stadtgebiet sind wir aktiv", erläuterte Weber, "zum Beispiel an der Altenburg oder auf den Sandmagerrasen an der Armeestraße."
Zum Abschluss referierte Diplom-Biologe Martin Bücker über die Ergebnisse der Tagfalter-Kartierungen, die er auf ausgewählten Biotopflächen in den Projektgemeinden des "Blühenden Juras" durchgeführt hat. Gefunden wurden so seltene Arten wie der Thymian-Ameisenbläuling, eine wichtige Zeigerart für magere Trockenrasen. Auch der Flockenblumen-Scheckenfalter kommt im Bamberger Jura noch häufig vor; ebenso wie das seltene Esparsetten-Widderchen. Sogar den Kurzschwänzigen Bläuling, der fünfzig Jahre als ausgestorben galt, gibt es wieder auf den Magerrasen im Landkreis. red

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