Forchheim
Stellungnahme

Landschaft und Dorfidylle

Zum Artikel: "Angst vor einer Splittersiedlung" vom 5. Dezember über ein abgelehntes Bauprojekt in Forchheim-Sigritzau nimmt Heinrich Kattenbeck aus Kirchehrenbach, Vorsitzender der "Bürgerinitiative ...
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Zum Artikel: "Angst vor einer Splittersiedlung" vom 5. Dezember über ein abgelehntes Bauprojekt in Forchheim-Sigritzau nimmt Heinrich Kattenbeck aus Kirchehrenbach, Vorsitzender der "Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange" (Biwo), Stellung.

"Kurzsichtig und ungerecht obendrein ist es, einem Bürger in seinem Dorf zu verwehren, neuen Wohnraum schaffen zu wollen, aber Industrie, Handel. Gewerbe, Discounter, Tankstellen zu gewähren, dass sie einer idyllischen Kultur-Naturlandschaft mit bester Bonität von Acker-Wiesenflächen und einem hochwertig geschützten 2000-Natura-Gebiet von mehr als 500 000 Quadratmetern den Garaus machen. Und man beachte die politische Umsicht, ein geplantes Wohnhaus eines Sigritzauer Bürger deshalb abzulehnen, um die Idylle eines schnuckeliges Dorfes zu erhalten."

Auf der anderen Seite werde aber Tür und Tor geöffnet, dass durch den Bau der Ostspange entlang der B 470 Industrie, Gewerbe, Handel, Discounter, Tankstellen und andere sich von Forchheim bis Ebermannstadt ansiedeln und das besagte Dorf mit Lärm, Abgasen, verstärktem Verkehrslärm und anderem belasten und einkesseln.

Nur ein Häuslebauer

Kattenbeck führt aus: "Ich meine und bin mit meiner Meinung bei weitem nicht alleine: Ein Straßenbau, der mehr als 500 000 Quadratmeter Landschaftsfläche verschlingt und eine idyllische Kultur-Naturlandschaft unwiederbringlich so vernichtet, dass sie nicht mehr wiederzuerkennen sein wird, da ist das Häuslebauen eines Bürgers in Sigritzau eine ,Peanut' gegen die Landschaftszerstörung und den Schaden für Mensch und Natur durch den Bau der Ostspange. Nicht nur ich, sondern viele Menschen können über die Entscheidung des Stadtrates nur den Kopf schütteln, über das Bauverbot für ein Wohnhauses und über die damit einhergehenden Ängste wegen der Wohnhaus-Erweiterungen unendlichen Ausmaßes, weil dann Sigritzau fürs nächste Jahrhundert nicht mehr schnuckelig bleibt." red



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