Thurnau
Verabschiedung

Landrat: "Ohne Marion Resch-Heckel wäre manches nicht gegangen"

Die Verdienste von Marion Resch-Heckel um den Landkreis Kulmbach und besonders um die Schlossanlage Thurnau würdigten Landrat Klaus Peter Söllner (FW) und Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU). Sölln...
Artikel drucken Artikel einbetten
Projektleiter Klaus Bodenschlägel, Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Martin Bernreuther (von links) dankten Marion Resch-Heckel für ihren Einsatz für Schloss Thurnau. Foto: Werner Reißaus
Projektleiter Klaus Bodenschlägel, Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Martin Bernreuther (von links) dankten Marion Resch-Heckel für ihren Einsatz für Schloss Thurnau. Foto: Werner Reißaus

Die Verdienste von Marion Resch-Heckel um den Landkreis Kulmbach und besonders um die Schlossanlage Thurnau würdigten Landrat Klaus Peter Söllner (FW) und Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU). Söllner sprach von einer jahrzehntelangen hervorragenden Zusammenarbeit mit der scheidenden Abteilungsleiterin an der Regierung von Oberfranken. "Viele Projekte im Landkreis haben wir auch durch Ihre Mithilfe realisieren können."

In seiner Eigenschaft als Vorstand der Giech'schen Stiftung verwies Söllner auf die umfangreiche Revitalisierung von Schloss Thurnau: "Sie waren immer ansprechbar und haben geschaut, welche Möglichkeiten sich auftun könnten, um die Dinge unter ganz schwierigen Bedingungen zu verwirklichen." Der Landrat erinnerte an Zeiten, "als unsere Stiftung völlig alleine dastand; wenn wir damals das Staatliche Bauamt und Marion Resch-Heckel nicht gehabt hätten, wäre manches nicht gegangen. Der Freistaat hat uns immer großartig unterstützt." Söllner dankte aber auch dem Markt Thurnau.

Als weiteres Projekt im Kreis nannte der Landrat den Bau der Talbrücke in Untersteinach. Hier habe Marion Resch-Heckel die Idee gehabt , einen Architektenwettbewerb durchzuführen. Diese Brücke werde zu einem architektonischen Highlight.

"Immer an unserer Seite"

"Wenn es keinen Wettbewerb gegeben hätte, dann wäre es zu einer 08/15-Brücke gekommen. Es war ganz wichtig, dass dort eine ganz wertvolle, architektonische Lösung gefunden wird." Er bedanke sich bei Marion Resch-Heckel, "denn sie war immer an unserer Seite".

Bürgermeister Martin Bernreuther stellte fest, dass die Bauarbeiten im Schloss erst so richtig losgegangen seien, nachdem auch die Regierung von Oberfranken mitgegangen sei."Sonst hätten wir das einfach nicht machen können." Es habe sich alles zum Positiven entwickelt.

"Ans Herz gewachsen"

Bernreuther sprach auch die Belebung des Innenorts an, die ihm noch wichtiger sei "Da möchten wir dranbleiben und da konnten wir auch schon mit Hilfe der Städtebauförderung Bausteine umsetzen." Dafür bedankte er sich bei Resch-Heckel.

Die scheidende Abteilungsleiterin freute sich, dass sie so nett von ihrem Heimatlandkreis verabschiedet werde. Er habe ihr immer besonders am Herzen gelegen. Sie verwies auf viele Maßnahmen, an denen sie selbst als Architektin mitwirkte. "Schloss Thurnau war mir von Anfang an ans Herz gewachsen, und dass es jetzt so gelungen ist, darüber freue ich mich natürlich sehr", sagte sie. Rei.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren