Kronach
Hubertusfeier

Landrat Klaus Löffler hatte eine gute Nachricht für die Jäger dabei

Erfreut waren die Jäger im Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverband der Kreisgruppe Kronach, zur Hubertusfeier im Gasthaus der Familie Räther in Weißenbrunn...
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Erfreut waren die Jäger im Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverband der Kreisgruppe Kronach, zur Hubertusfeier im Gasthaus der Familie Räther in Weißenbrunn zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu können. Dabei verkündete Landrat Klaus Löffler eine Botschaft, die besondere Freude bei den Waidleuten auslöste.
In seinem Grußwort verkündete er, dass aufgrund der nahenden Afrikanischen Schweinepest beim Landratsamt eingehende Anträge für eine Genehmigung für ein Nachtzielvorsatzgerät geprüft und genehmigt würden. Der Landrat schafft mit dem Einsatz des Nachtzielvorsatzgerätes die Voraussetzung für Jäger zur weiteren Intensivierung der Jagd auf Schwarzwild und zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Zugleich bestätigte der Landrat die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Jägern und ihrem Vorstand.


Schwarzwild im Visier

Vorsitzender Bernhard Schmitt erörterte die Problematik: "Es ist heute bei der Jagd der Spagat zwischen Jagdethik, den jaglichen Traditionen, dem jagdlichen Brauchtum und der rasanten technischen Weiterentwicklung und der, zum Beispiel auch gesellschaftlich notwendigen Reduzierung von Schwarzwild zur Verhinderung der Afrikanischen Schweinepest. Diese Entscheidung des Landrats bietet den Jägern, die besondere Probleme mit dem Schwarzwild haben, jetzt die Möglichkeit, durch den erlaubten Einsatz der Nachtzieltechnik eine weitere Reduzierung des Schwarzwild-Bestandes im Frankenwald vorzunehmen", so Schmitt. Über diese Vorgehensweise sei man in der Jägerschaft sehr erfreut und er dankte dem Landrat für diese Entscheidung. Schmitt dankte aber auch allen anderen Behörden für eine gute konstruktive Zusammenarbeit, ob Landwirtschaft, Forst oder Politik, alle müssten an einem Strang ziehen und das sei nach Meinung des Vorsitzenden erkannt worden. Dies zeige auch die große Anzahl an Ehrengästen, freute er sich. Und die Grußredner hatten nur Gutes über die Jäger im Landkreis zu berichten.
MdL Jürgen Baumgärtner hob die Jäger als erste Naturschützer hervor: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft und in der Region."
Der BBV-Kreisobmann Erwin Schwarz begrüßte die Entscheidung des Landrats zum Einsatz von Nachtzieltechnik. Schwarz gab Baumgärtner mit auf den Weg nach München, endlich eine Lösung der Übernahme der Kosten für die Trichinenschau durch die Staatsregierung zu schaffen.
Forstbetriebsleiter Peter Hagemann vom Forstbetreib Rothenkirchen dankte dem Jägerverband im Landkreis Kronach und insbesondere dem Bläsercorps, das bei allen Aktionen, die der Forst im Rahmen des "Frankenwald-Waldgebietes des Jahres" heuer durchgeführt hat, mit ihren schönen Klängen einen wunderbaren musikalischen Rahmen boten.
Vom Bläsercorps, das vorher die Hubertusmesse umrahmte, zeigte sich auch Bernd Lauterbach, Vorsitzender Bund Deutscher Forstleute, Landesverband Bayern, angetan. Förstern und Jägern im Frankenwald gelte ein ganz besonderer Dank.
Bürgermeister Egon Herrmann entbot Grüße der Gemeinde Weißenbrunn und für die ausrichtende Hegegemeinschaft entbot Hegegemeinschaftsleiter Gerd Spindler herzliche Willkommensgrüße. Abschließend dankte Vorsitzender Bernhard Schmitt Pfarrer Teille für den Hubertusgottesdienst, sowie dem Bläsercorps unter Leitung von Heiner Reuss für die Gestaltung der Messe in der Dreieinigkeitskirche. Das großartige musikalische Ereignis sei unter die Haut gegangen. eh
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