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Haßfurt

Landkreis vergibt den Kunstpreis

Die ausgewählten Werke von 24 Teilnehmern werden in einer Ausstellung in Oberschwappach im März gezeigt.
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Gewinnerin des Kunstpreises im Landkreis Haßberge 2018 war die Künstlerin Gabi Weinkauf (links) - im Bild mit ihrer Installation "Vergessen". Renate Ortloff, die ehemalige Kulturbeauftragte des Landkreises, gratulierte ihr.  Foto: Sonja Gerstenkorn/Landratsamt Haßberge
Gewinnerin des Kunstpreises im Landkreis Haßberge 2018 war die Künstlerin Gabi Weinkauf (links) - im Bild mit ihrer Installation "Vergessen". Renate Ortloff, die ehemalige Kulturbeauftragte des Landkreises, gratulierte ihr. Foto: Sonja Gerstenkorn/Landratsamt Haßberge

Im Jahr 2020 ist es wieder so weit. Der Kunstpreis des Landkreises Haßberge, zu dem noch zwei weitere Preise zählen, wird vergeben. Die Ausschreibung des Kunstpreises stand unter dem Motto " H2O - Lebenselixier im Landkreis Haßberge". In zahlreichen Bewerbungen wurden Arbeiten von professionellen Künstlern aus der gesamten Metropolregion Nürnberg sowie der Region Mainfranken zu diesem Thema ausgearbeitet und eingereicht.

"Im Rahmen von ,Kunststück' wird der Kunstpreis alle zwei Jahre vergeben", erläutert Landrat Wilhelm Schneider. Eine fünfköpfige Fachjury hat aus den eingegangenen Bewerbungen eine Vorauswahl getroffen, aus deren Werken der Kunstpreis, der Publikumspreis sowie der Sonderpreis gekürt werden.

Diese ausgewählten Werke sind in Schloss Oberschwappach in einer Ausstellung zu sehen. An allen fünf Sonntagen im März in der Zeit von 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung können hier die Werke von 24 Künstlern bestaunt werden. Das sind: Anita Tschirwitz (Schwanfeld), Brigitte Heck (Gemünden), Claudia Endres (Nürnberg), Corinna Wagner (Oerlenbach), Henrike Franz (Erlangen), Irmgard Peetz-Hahn (Bad Windsheim), Jannina Hector (Hofheim), Katja Gehrung (Fürth), Katja Triol (Schweinfurt), Kim Davey (Haßfurt), Lydia Vondran (Kronach), Margit Langenberger (Roßtal), Matthias Braun (Würzburg), Michaela Schwarzmann (Eggolsheim), Olaf Schönherr (Theres), Olga Liashenko (Haßfurt), Peter Schoppel (Gundelsheim), Raimund Schemmel (Arnstein), Roswitha Farnsworth (Hohenstadt), Stephan Pfeiffer (Fürth), Thomas Michel (Bamberg), Thomas Mohi (Fürth), Tommy Petzold (Erlangen) und Werner Tögel (Knetzgau). Aus den ausgestellten Werken ermittelt eine Fachjury die Träger des Kunstpreises sowie des Sonderpreises. Beim Publikumspreis verhält es sich anders. Hier sind die Besucher der Ausstellung aufgerufen, durch ihre Stimmabgabe den Gewinner zu ermitteln.

Der Kunstpreis des Landkreises Haßberge ist mit einem Preisgeld von 2000 Euro dotiert, während Publikums- und Sonderpreis mit je 500 Euro gesponsert werden.

Mit der Vernissage am Donnerstag, 27. Februar, um 19 Uhr wird die Ausstellung in Schloss Oberschwappach feierlich eröffnet. Die Ausstellung ist vom 1. bis 29. März jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Zur Ausstellung gibt es vier Führungen, die am 1., 8., 15. und 22. März jeweils ab 14.30 Uhr stattfinden. Der Kunsthistoriker Matthias Liebel erläutert die Werke.

Weiterhin bereichern zwei Fachvorträge die Ausstellung. Der erste Vortrag greift das Thema "Barock und Wasser" auf. Hier will Reinhold Schneider am 1. März über die Baukunst der Zisterzienser berichten.

"Flussgottheiten und andere Darstellungen des Wassers in der Kunst" ist ein weiterer Vortrag von Matthias Liebel, der am 15. März stattfindet. Beide Vorträge beginnen um 13.15 Uhr.

Die Vergabe der drei Preise findet am Sonntag, 29. März, um 17 Uhr statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen. Nähere Informationen gibt es per Mail unter kulturraum@hassberge. de oder Ruf 09521/27650. red

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