Haßfurt
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Landkreis macht erfolgreiche Politik mit den Kommunen

Die Stadt- und die Landkreispolitik standen beim "Politisch-Kulinarischen Sommerfest" der CSU in Haßfurt im Mittelpunkt. CSU-Ortsvorsitzende Claudia Glückert gab ihrer Freude Ausdruck, dass so viele B...
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Gute Stimmung herrschte beim "Poli-Kuli-Fest" mit (von rechts) Steffen Vogel, Wilhelm Schneider, Volker Ortloff und Claudia Glückert  Foto: gg
Gute Stimmung herrschte beim "Poli-Kuli-Fest" mit (von rechts) Steffen Vogel, Wilhelm Schneider, Volker Ortloff und Claudia Glückert Foto: gg

Die Stadt- und die Landkreispolitik standen beim "Politisch-Kulinarischen Sommerfest" der CSU in Haßfurt im Mittelpunkt.

CSU-Ortsvorsitzende Claudia Glückert gab ihrer Freude Ausdruck, dass so viele Bürger und Gäste trotz der Hitze gekommen seien. Allerdings habe man die Veranstaltung deswegen kurzfristig vom Marktplatz in die kühlere Rathaushalle verlegt. "Unser Ziel ist es, Ihnen Neuigkeiten zu sagen, politische Informationen zu bieten, aber auch Antwort auf Ihre Fragen zu geben", sagte sie.

Claudia Glückert wies darauf hin, dass die CSU Volker Ortloff am Freitag, 20. September, offiziell zum CSU-Bürgermeisterkandidaten küren werde. Sie freut sich auf den Wahlkampf, denn man sei ein gutes Team und werde das Gespräch mit den Bürgern suchen.

Volker Ortloff ließ keinen Zweifel daran, dass die Stadt Haßfurt mit 36 Jahren in CSU-Hand gut gefahren sei. Als seine Schwerpunkte kündigte er drei Themen an: "Haßfurt und der Verkehr", "Haßfurt und seine Vereine" und "Digitalisierung".

Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Steffen Vogel zeigte sich stolz, Vorsitzender der größten Bürgerinitiative des Landkreises zu sein. Er stellte die Frage, wo das Land stünde, wenn es die Parteien nicht gäbe. Der CSU-Kreisverband habe 1750 Mitglieder, wovon keine zehn im Hauptamt seien. Sein Dank galt der CSU-Ortsvorsitzenden Claudia Glückert für ihr Engagement und er sagte: "Die CSU war hier fleißig und hat schon 24 Kandidaten für den Stadtrat, die bereit sind, aufs Spielfeld zu gehen und für den Stadtrat zu kandidieren. Das ist bewundernswert."

Genauso verhalte es sich für die Bürgermeisterwahl, und es sei gut für die Demokratie, wenn sich mehrere Kandidaten bewerben. Dabei komme es auf ein gutes Konzept an und wem der Wähler die Umsetzung am besten zutraue. "Ich kann nur sagen, Volker Ortloff ist beruflich und persönlich kompetent und hat ein gutes Konzept, das wichtig ist, um in einen Wettbewerb einzutreten. Er könnte ein guter Bürgermeister für die Stadt und ihre Bürger sein."

Nicht anders sei es bei der erneuten Kandidatur von Wilhelm Schneider zum Landrat. Hier sollte man sich nicht zu Experimenten mit einem Kandidaten hinreißen lassen, der noch nie politische Verantwortung getragen habe, sondern dieses wichtige Amt in den Händen eines Profis wie Landrat Schneider belassen.

Landrat Wilhelm Schneider ging auf einige Schwerpunkte der Landkreispolitik ein, in der es noch dicke Bretter zu bohren gelte. Dies gelinge nur gemeinsam mit den Kommunen. Das sehe man beim Schulzweckverband Haßfurt, in dem man schon seit 15 Jahren baue und saniere und in den nächsten Jahren noch 20 Millionen Euro investieren wolle - bis hin zur Sanierung der Dreifachturnhalle. Dazu komme die aktuelle Generalsanierung der Heinrich-Thein-Berufsschule. Die Haßberg-Kliniken und die medizinische Versorgung seien wichtig. Der Kreis habe zum Glück die Geburtshilfeabteilung mit Unterstützung des Staates gesichert. Und er freute sich, dass das "Technologiekompetenzzentrum Kunststoff" im Kreis entsteht. gg

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