Scheßlitz

"Landkreis kann bauen"

Der Bau einer Sporthalle und Mensa soll ein Zeichen setzen für die Schulstadt Scheßlitz. Die Vorarbeiten seitens der Stadt sind nun abgeschlossen, jetzt ist der Landkreis am Zug.
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Blick auf das Baugelände - die Vorarbeiten sind abgeschlossen.  Foto: Udo Billen
Blick auf das Baugelände - die Vorarbeiten sind abgeschlossen. Foto: Udo Billen

Die "Irrungen und Wirrungen" des Zahlenspiels zu den Kosten der vorgesehenen Mensa und Zweifachturnhalle in Scheßlitz beschäftigten auch noch die jüngste dortige Stadtratssitzung. Hauptkostenträger der Bauvorhaben, die mit der Erweiterung und Sanierung der Staatlichen Realschule einhergehen, ist der Landkreis. Scheßlitz ist aber an den Kosten beteiligt.

Nachdem im November eine Mehrkostenerwartung von 800 000 Euro im Kreisausschuss erheblich für Unruhe gesorgt hatte, konnte der Sachverhalt in der letzten Sitzung des Kreisausschusses Mitte Januar geklärt werden. Bürgermeister Roland Kauper (CSU) bestätigte in Scheßlitz noch einmal im Wesentlichen die jetzt vorliegenden Zahlen. Gegenüber den Räten betonte er, dass es "vermessen wäre, zum jetzigen Zeitpunkt schon konkrete Zahlen zu benennen" und den einzelnen Baumaßnahmen sowie Gewerken zuzuordnen. Er verwies auf den weiteren Ablauf der Planungen, in denen das Thema Kosten dann mit auf der Tagesordnung stehe.

Klares Bekenntnis

Erneut kam das seinerzeitige Thema Mehrzweckhalle statt Zweifachturnhalle zur Sprache, dem er eine klare Abfuhr erteilte. Er verwies darauf, dass die "Mehrkosten für eine Veranstaltungshalle Scheßlitz selbst hätte tragen müssen". Und das "bei lediglich sechs Veranstaltungen darin im Jahr". Da gäbe es andere Baustellen, die für Scheßlitz wichtiger seien, Kauper verwies unter anderem auf die Sanierung von Grund- und Mittelschule sowie Kindergarten.

Der Bürgermeister legte, auch im Namen der Räte, ein Bekenntnis zum "Schulstandort Scheßlitz" für die Zukunft ab, wie auch vom Landkreis mit Burgebrach, Hirschaid und Scheßlitz vorgesehen. Dabei beschwor er die Vergangenheit der 70er Jahre in Scheßlitz, indem er die Weitsicht des damaligen Rats der Stadt lobte, die dem Landkreis das Grundstück für den Bau der Schule geschenkt hatten.

Kauper: "Eine Investition in die langfristige Sicherung der Schulstadt Scheßlitz und in die Zukunft". Seitens der Stadt Scheßlitz seien die Vorarbeiten erledigt. "Der Landkreis kann bauen", so das Stadtoberhaupt.



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