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Holzhausen in Bayern

Lachen bis ans Grab

Die Sportfreunde in Holzhausen warteten mit begeisternden Büttensitzungen auf.
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Für Rentner Patrick Lugert war früher alles besser. Fotos: Gerold Snater
Für Rentner Patrick Lugert war früher alles besser. Fotos: Gerold Snater
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Der Stadtteil von Königsberg entwickelt sich wieder zusehends zu einer der Faschingshochburgen im Landkreis. Die Büttensitzungen standen, angesichts der im Jahr 1920 gegründeten Sportfreunde Holzhausen, in diesem Jahr unter dem Motto "Fanfaren klingen, die Stimmung ist toll, die Sportfreunde machen die 100 voll". Der Saal war an beiden Abenden voll uns bei einem tollen Programm traten viele junge Narren und Närrinnen in die Fußstapfen der "altgedienten Faschingsnarren". Ihnen merkte man den Spaß an, den sie auch an das erwartungsvolle Publikum weitergaben.

So die kleine Leonie Schmidt und ihr Bruder Jannis als "Ehepaar Schmidt" , die sich unter anderem über Erscheinungen im Alter unterhielten. Oder beim Vorführtanz der "Dancing Kids" mit ihrem Cowboy-Tanz. Zehn Mädchen und ein Junge begeisterten die Zuschauer. Eine Zugabe mussten auch die "Dancing Girls" nach ihrem Tanzauftritt geben. Die Moderatoren des Abends, Manuel Schuster und Patrick Lugert, hatten auch die Holzhäuser Gardemädchen auf die Bühne mitgebracht, die mit einem Marschtanz und einem tollen Showtanz glänzten.

Schuld sind die Homone

Marie Wissendheit berichtete über die Schwierigkeiten mit ihren Eltern mit dem Einsetzen der Pubertät: "Ihr braucht jetzt mit mir viel Geduld, daran sind nur die Hormone schuld!".

Zwei Patienten unterhielten sich im Wartezimmer über alle möglichen Krankheiten. Dabei erfuhr das Publikum , dass man bei Hämorrhoiden am besten nach Ägypten zu einem "Arscheologen" gehen sollte.

Die Zuschauer konnten den verzweifelten Versuch miterleben, eine 30 Jahre alte mechanische Schreibmaschine "Bei der hängt das "F"! von einem Computerfachmann reparieren zu lassen, und wurden zum Augenzeuge beim Empfang der "Schoppen Queen", für die extra ein roter Teppich ausgelegt wurde, die sich aber dann als eine Putzfrau herausstellte.

Füher war alles besser

Besonders viel Spaß hatten die Zuschauer beim Vortrag von Christian Lübke mit seinen Wortspielen. Seine stürmisch geforderten Zugabe riss sogar die beiden Sitzungspräsidenten zum Mitsingen des Refrains hin. Mit dem Zollstock vermaßen Katharina und Christiane ihre mehr oder weniger großen Kurerfolge bezüglich ihrer Körpermaße. Den Saal stimmungsmäßig zum Sieden brachte "Rentner" Patrick Lugert, für den früher alles besser war, als man seine notwendigen Kenntnisse noch in der "Bravo" lesen konnte. Dass eine vorgesehene Grabrede nicht immer langweilig sein muss, bewiesen Andrea Förster und Tanja Schmidt. Im Dorfgespräch ging es um den neuen Dorfplatz und die Nutzung der Stockwerke im renovierten und teilweise umgebauten ehemaligen Rathaus in Holzhausen.

Den Abschluss bildete ein Männerballett, bei dem gezeigt wurde, dass auch das männliche Geschlecht zu tänzerischen Höchstleistungen fähig ist.

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