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Bad Staffelstein
Coronakrise

Kurzarbeit auch bei Goebel

Das ehemals in Rödental und heute in Bad Staffelstein ansässige Unternehmen Goebel Porzellan gehört europaweit zu den bedeutendsten Anbietern hochwertiger, künstlerischer Wohnaccessoires für ein stilv...
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Das ehemals in Rödental und heute in Bad Staffelstein ansässige Unternehmen Goebel Porzellan gehört europaweit zu den bedeutendsten Anbietern hochwertiger, künstlerischer Wohnaccessoires für ein stilvolles Zuhause. Da seit 18. März der deutsche nicht versorgungsrelevante Handel geschlossen ist - dies betrifft auch die Goebel- Werksverkäufe in Rödental und Selb - und daher mit weiteren epidemiebedingten Nachfrageausfällen zu rechnen ist, hat sich die Unternehmensleitung entschieden, von der Möglichkeit der Kurzarbeit Gebrauch zu machen und die Unternehmensleistung der Nachfrage anzupassen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Ein Großteil der 80 Mitarbeiter sei davon betroffen. Die Warenversorgung der Händler und Verbraucher sei sichergestellt ebenso wie die Aufrechterhaltung der Grundfunktionen im Unternehmen.

Dabei habe das Jahr 2020 mit steigenden Auftragseingängen und einer sehr guten Resonanz auf die Sortimentspolitik des Unternehmens während der Konsumgütermesse Ambiente Anfang Februar sehr gut begonnen. Nun habe die Verbreitung des Coronavirus in vielen europäischen und außereuropäischen Märkten zu merkbaren Einbußen in der Nachfrage nach gehobenen Gebrauchsgütern der Einrichtungsbranche geführt. Märkte wie China, Italien, Österreich, Spanien oder Frankreich seien nahezu vollständig ausgefallen, auch in Deutschland sei die Nachfrage im stationären Einzelhandel drastisch zurückgegangen, wohingegen Online-Händler und Versender steigende Umsatzvolumen verzeichneten - ebenso wie das direkte Online-Endkundengeschäft. red

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