Haßfurt

Kunst mit großem Ideenreichtum

Kim und Peter Davey stellen ihre Werke in Haßfurt aus. Unterschiedliche Techniken, Formen und Aussagen machen den besonderen Reiz der Darstellungen aus. Tochter Allyson malt ebenfalls gerne und zeigt erstmals ihre Bilder.
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Zahlreiche Gäste bestaunten bei der Vernissage die Bilder von Kim und Peter Davey im Haßfurter Kunsthaus. Bis 30. Oktober sind die Werke der Künstler zu sehen.  Fotos: Christian Licha
Zahlreiche Gäste bestaunten bei der Vernissage die Bilder von Kim und Peter Davey im Haßfurter Kunsthaus. Bis 30. Oktober sind die Werke der Künstler zu sehen. Fotos: Christian Licha
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Mit einer Vernissage wurde die Ausstellung von Kim und Peter Davey dieser Tage im Haßfurter Kunsthaus eröffnet. Renate Ortloff, die Kulturbeauftragte des Landkreises Haßberge, lobte dabei den Ideenreichtum der beiden Künstler und freute sich über das große Interesse der Bevölkerung.

Fake-News

Kim Davey ist Lehrerin am Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt und studierte Grafikerin. Sie arbeitet figürlich, mit Fundstücken, fügt Elemente zusammen. Verleiht ihnen dadurch eine gewisse Symbolik. Manche ihrer Bilder betitelt sie als Fake-News. Obwohl das Bild auf den ersten Blick als hübsch zu deuten wäre, entpuppt es sich bei genauerem Hinsehen als eine Anklage.

Kim Davey prangert in verschiedenen Motiven den leichtfertigen Umgang mit der Erde, Natur und Umwelt sowie das Verhalten der Gesellschaft an. Auch hält sie in Bildern fest, dass frühere Selbstverständlichkeiten plötzlich nicht mehr da sein können, weil der Mensch als Bösewicht vernichtend gewütet hat.

Peter Davey hat in Cornwall, Cambridge und Wimbledon in England Kunst studiert. Wie er selbst sagt, lehrte ihn jedoch das Leben am meisten. Seine künstlerischen Techniken sind die Malerei, die Druckgrafik und die Zeichnung.

In den zwei großen Themenfeldern der Abstraktion und der Fantasie arbeitet er abwechselnd. Er genießt es förmlich, Farben zu kombinieren, zu vermischen, mit ihnen zu spielen und den so spontan entstandenen Formen eine besondere Strahlkraft zu geben. Außerdem arbeitet er an der Gestaltung einer Fantasie-Rollen-Spiele-App, an pen and paper games bis hin zu einer kompletten Buchillustration. Hier bevorzugt Peter Davey Zwerge und Drachen als Fantasiekreaturen. Als Kind saugte er schon die skandinavische Sagenwelt auf und wusste bereits mit elf Jahren, dass er einmal Künstler werden will.

In die Fußstapfen ihrer Eltern ist auch Tochter Allyson getreten. Die Elfjährige malt ebenfalls leidenschaftlich gerne und zeigt bei der Ausstellung im Kunsthaus ihre Werke.

Fantasiekreaturen-Zeichnen

Noch bis zum 30. Oktober sind Besucher im Kunsthaus montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr willkommen. Eine besondere Veranstaltung findet am Samstag, 26. Oktober, statt. Hier wird Peter Davey von 10 bis 15 Uhr einen Einblick in das Fantasiekreaturen-Zeichnen geben.

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