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Kulmbacher Jusos jetzt mit weiblicher Doppelspitze

Pauline Schweens steht an der Spitze des Juso-Kreisverbands Kulmbach. Die 19-jährige Erzieherin löst Julian Seiferth ab, der gerade in seiner Ausbildung steckt und kürzertreten muss. Mit Sarah Pfaffen...
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Pauline Schweens (links) und Sarah Pfaffenberger bilden die neue Doppelspitze im Juso-Kreisverband Kulmbach.  Foto: Werner Reißaus
Pauline Schweens (links) und Sarah Pfaffenberger bilden die neue Doppelspitze im Juso-Kreisverband Kulmbach. Foto: Werner Reißaus
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Pauline Schweens steht an der Spitze des Juso-Kreisverbands Kulmbach. Die 19-jährige Erzieherin löst Julian Seiferth ab, der gerade in seiner Ausbildung steckt und kürzertreten muss. Mit Sarah Pfaffenberger (19), die eine Fachschule für Produktdesign besucht, wurde bei der Kreiskonferenz in Himmelron eine gleichberechtigte zweite Vorsitzende gewählt. Sie bildet künftig mit Schweens eine Doppelspitze.

Stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender ist der 26-jährige Mediengestalter Marek Zager, und zu Beisitzern wurden Martin Schunk, Nick Seiferth, Caspar Schweens, Angjelina Iljazhi und Julian Seiferth gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht dankte der scheidende Kreisvorsitzende Julian Seiferth vor allem Martin Schunk für die Unterstützung. Die Jusos hätten sich für eine Stadtbuslinie in die Albert-Ruckdeschel-Straße, eine Harmonisierung der Fahrpläne von Zügen und Stadtbussen und mehr Parkplätze vor Arztpraxen sowie gegen Vorteilsnahme im Amt ausgesprochen. Seiferth weiter: "Wir haben uns mit Händen und Füßen gegen die Fortführung der Großen Koalition gewehrt. Die Probleme, die wir jetzt damit haben, waren allesamt vorhersehbar."

"Sinnlose Abschiebungen"

Sehr stark habe sich der Juso-Kreisverband gegen die Abschiebung von Ophelia nach Aserbaidschan eingesetzt. "Der Fall stand damals beispielhaft für sinnlose, unmenschliche Abschiebungen, gerade bei einer so integrierten und talentierten jungen Frau", so Seiferth. Sein persönliches Highlight sei die Demo gegen die Abschiebungen nach Afghanistan gewesen.

Als das größte Problem des Juso-Kreisverbands bezeichnete Julian Seiferth die Abwanderung von jungen, politischen Kräften. Hier nannte er beispielhaft die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder Simon de Ridder (nach Berlin), Vinzenz Pyka (Erlangen) und Sina Bossko (Passau).

Helen Kugas dankte Julian Seiferth für seine Arbeit. Pauline Schweens und Sarah Pfaffenberger wollen diese als Doppelspitze fortsetzen und neue Akzente setzen.

So wolle man bei den Kommunalwahlen im März nächsten Jahres verstärkt auf soziale Medien setzen. Rei.

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