Kleinvichtach
Kunstsymposium

Künstler kamen in Kleinvichtach wieder zum kreativen Austausch zusammen

Malereien der verschiedensten Stilrichtungen treffen auf Bildhauerarbeiten in Holz und Stein. Bereits zum siebten Mal hat der in Rumänien und Franken beheimatete Künstler Cristian Ianza Kollegen in di...
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Zum siebten Mal fand im Landkreis Kronach das Internationale Symposium der interkulturellen Ianza-Art-Stiftung statt. Das Bild zeigt Teilnehmer und Ehrengäste im Gespräch. Foto: Heike Schülein
Zum siebten Mal fand im Landkreis Kronach das Internationale Symposium der interkulturellen Ianza-Art-Stiftung statt. Das Bild zeigt Teilnehmer und Ehrengäste im Gespräch. Foto: Heike Schülein

Malereien der verschiedensten Stilrichtungen treffen auf Bildhauerarbeiten in Holz und Stein. Bereits zum siebten Mal hat der in Rumänien und Franken beheimatete Künstler Cristian Ianza Kollegen in die Frankenwaldregion eingeladen, um mit ihnen im Kleinvichtacher Kunstzentrum für einige Tage zu arbeiten. Eingebettet ist das internationale Symposium der "Ianza-Art-Stiftung" in die Landkreisreihe "Kronacher Sommer 2019". Am Sonntag wurden die sehr beeindruckenden Ergebnisse einer zehntägigen Schaffensphase in einer erfrischend bunten Mischung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Das Künstlertreffen trage in besonders schöner Art und Weise zur länderübergreifenden Verständigung bei, würdigte Marktrodachs Bürgermeister Norbert Gräbner. Dieser freute sich sehr, dass Kleinvichtach nunmehr schon zum siebten Mal zum "Kultur-Mekka" geworden sei. Besonders hob er dabei auch das gute nachbarschaftliche Verhältnis zu den Anwohnern heraus. Gerne unterstütze der Landkreis das Projekt - so Kreiskulturreferentin Gisela Lang - mit Mitteln aus dem Kulturprogramm "Kronacher Sommer". Da die Bilder in Kleinvichtach nur an einem einzigen Tag zu sehen seien, regte sie eine Ergebnis-Ausstellung im Landratsamt oder im Marktrodacher Rathaus an.

Zehn Tage lang arbeiteten im Bereich Malerei Gabi June Michel aus Küps, Constantin Migliorini aus Italien wie auch Andra Felicia Predescu aus Rumänien an der Staffelei im Freien oder im Ausstellungssaal des Kunstzentrums. Über eine geradezu poetische Bildsprache verfügen die Kunstwerke von Michel, deren großformatige magische Bilderwelten derzeit auch die Wände des Service-Centers des Kronacher Finanzamtes zieren, sowie Migliorinis mit Stoff verwobenen Bilder nackter Frauenkörper. Predescus beeindruckende abstrakte Arbeiten zeigen ihre ganz eigene künstlerische Wahrnehmungen unserer Welt. Komplettiert wurde das "Haus voller Künstler" vom Bildhauer Vlad-Dan Perianu. Der Professor an der Nicolae Tonitza High School of Fine Arts in Bukarest schnitzt insbesondere religiöse Werke im byzantinisch-archaischen Stil. Dabei vertieft er auf abstrakte Weise biblische Themencharaktere und Szenen aus dem alten und neuen Testament. Und natürlich zeigte auch der Hausherr Cristian Ianza, Präsident der Stiftung "Ianza Art Intercultural", einige seiner Werke. hs

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