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Kronach
Jubiläum

Kronach und Kiskunhalas in Ungarn feiern ihre langjährige Freundschaft

Im Rahmen des Kiskunhalaser Weinlesefestes, das in diesem Jahr zum 40. Mal stattfand, konnte noch ein weiteres Jubiläum gefeiert werden: nämlich das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwische...
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Im Rahmen des Kiskunhalaser Weinlesefestes, das in diesem Jahr zum 40. Mal stattfand, konnte noch ein weiteres Jubiläum gefeiert werden: nämlich das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Kronach und seiner ungarischen Partnerstadt.

Eine große Delegation aus Kronach mit Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein und den Stadträten Heinz Hausmann, Wolfgang Hümmer und Edgar Dunst an der Spitze war begleitet vom Jugendorchester Kronach, einer Abordnung der Kronacher Bürgerwehr und weiteren eifrigen Unterstützern des Städtepartnerschaftsgedankens, darunter Bürgermeister a. D. Manfred Raum mit seiner Ehefrau. Sie alle sind nach Kiskunhalas gereist, um diesen besonderen Jahrestag gebührend zu feiern. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Kronacher.

In seiner Festansprache auf der Hauptbühne des Weinlesefestes ging Bürgermeister Beiergrößlein auf die Ursprünge der Städtepartnerschaft zwischen Kronach und Kiskunhalas ein. Die damaligen Bürgermeister Zoltan Tóth und Manfred Raum seien es gewesen, die vor 25 Jahren den Grundstein für die Freundschaft der beiden Kommunen gelegt hätten. Aber auch in seiner eigenen Amtszeit sei es ihm aus Überzeugung ein wichtiges Anliegen gewesen, die Städtepartnerschaft zu unterstützen und zu fördern und sich selbst aktiv einzubringen, so das amtierende Kronacher Stadtoberhaupt.

Menschen kommen sich näher

Es sei ihm stets eine große Freude gewesen, in all diesen Jahren zu beobachten, wie sich die Menschen in Kronach und Kiskunhalas trotz der großen Entfernung nähergekommen seien, sich kennen und schätzen gelernt und viele Freundschaften geschlossen hätten.

Private Freundschaften

Es habe seit Beginn der Partnerschaft unzählige Begegnungen gegeben, beispielsweise im Rahmen des Schüleraustauschs beider Gymnasien, der örtlichen Berufsschulen und weiterer Schulen, aber auch Besuche offizieller Delegationen, gegenseitige Besuche von Vereinen und viele private Kontakte der inzwischen freundschaftlich verbundenen Menschen beider Städte. "Die Partnerschaft lebt und hat sich bestens bewährt", so Bürgermeister Beiergrößlein. Die Begegnungen und der Austausch der Menschen beider Städte habe im Kleinen dazu beigetragen, dass sich Menschen in Europa näherkamen, man einander die kulturelle Vielfalt nahebringen und das europäische Bewusstsein fördern konnte.

Die aktive kommunale Partnerschaftsarbeit sei von unschätzbarem Wert, gelebter europäischer Gemeinsinn und Völkerverständigung in seiner schönsten Form. Er wünsche sich, so Wolfgang Beiergrößlein, dass diese deutsch-ungarische Freundschaft auch in Zukunft ihren kleinen, aber keineswegs unerheblichen Beitrag zur Friedenspolitik in einem vereinten Europa leiste.

Der Dank des Kronacher Stadtoberhauptes, aber auch seines Kiskunhalaser Amtskollegen Robert Fülöp galt allen, die sich in der Vergangenheit in beispielhafter Weise in das Städtepartnerschaftsprojekt eingebracht haben. Gerne dürften sich ihnen neue Mitstreiter anschließen. red

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