Kronach
Leserbrief

Kronach übertraf alle Erwartungen

Meine Ausstellung in der Synagoge Kronach ist zu Ende gegangen und so möchte ich noch einen kleinen Rückblick auf diese, für mich schöne Erfahrung machen: Da ich Kronach nur vom Hörensagen kannte, Geb...
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Meine Ausstellung in der Synagoge Kronach ist zu Ende gegangen und so möchte ich noch einen kleinen Rückblick auf diese, für mich schöne Erfahrung machen: Da ich Kronach nur vom Hörensagen kannte, Geburtsstadt von Lucas Cranach (den ich sehr verehre) mit herrlicher Altstadt und Festung Rosenberg, am Frankenwald gelegen, war meine Entscheidung, als ich das Angebot bekam, in der Synagoge auszustellen, schnell gefallen.

Natürlich habe ich dann via Google mir angeschaut, was da auf mich zukommen könnte, wie zum Beispiel der Ausstellungsraum in der Synagoge. Wo werde ich übernachten, wo essen gehen können etc. Alle die ersten, virtuellen Eindrücke wurden in der "realen Welt" weit übertrumpft. Die Bürger Kronachs können sich freuen über die schön restaurierte Synagoge als kleine, aber feine Kulturstätte.

Ich habe versucht, den sehr atmosphärischen Ausstellungsraum respektvoll mit meinen Arbeiten zu ergänzen. Eher gedacht als eine Installation mit Bildern, als eine Ausstellung. Die Eröffnung am Samstagvormittag war sehr gut besucht, das Interesse an meinen Arbeiten und die anregenden Gespräche haben mich sehr erfreut.

Natürlich konnte ich nicht zurück nach Sindelfingen fahren, ohne die Festung zu besuchen, um die wunderschöne Sammlung altdeutscher Kunst begeistert zu bewundern. Und natürlich darf man auch bei einem Kurz-Aufenthalt nicht verhungern und verdursten. Mit herrlich schmeckenden Rostbratwürsten direkt vom Rost, blaue Zipfel, Schäufela, fränkischem Bier und zum Kaffee Butterkrapfen (ich habe gehört, die nennt man hier auch "Ausgezogene") wurde mein Überleben gesichert. In Bauers Bed und Breakfast habe ich wunderbar geschlafen und gefrühstückt.

Und ich stelle fest: Kronach ist nicht nur eine Reise wert! Diese Zeilen sind auch dafür gedacht, um ein herzliches Dankeschön zu sagen: der Presse für die unterstützende Berichterstattung, Herrn Cesaro und der Regionalen Kunstförderung, dem Aktionskreis Synagoge für die Einladung, Herrn Bannert für den Aufbau der Ausstellung und Herrn Hanke für die Aufsicht. Joachim Kupke Sindelfingen



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