Kirchehrenbach

Krötenschutz steht

Zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach wird ein Zaun aufgebaut. Helfer tragen die Kröten zu ihren Laichgewässern.
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Der Bautrupp des Landkreises Forchheim stellt den Krötenschutzzaun zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach auf. Foto: Heinrich Kattenbeck
Der Bautrupp des Landkreises Forchheim stellt den Krötenschutzzaun zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach auf. Foto: Heinrich Kattenbeck
Der Aufbau des Amphibienschutzes zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach zum freien Geleit fürs Ablaichen der Erdkröten, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche hat begonnen. Das Wetter passt und ist mit zehn Grad bestens geeignet für den Beginn der Amphibienwanderung.
Erdkröten und Co. werden zum Ablaichen im Weiher des Bundes Naturschutz (BN) im Norden und im "Rumplerweiher" im Süden, links und rechts der Kreisstraße FO 11 zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach, wieder zu Tausenden "anmarschieren".
Der Bautrupp des Landkreises Forchheim ist seit Montag vor Ort aktiv. Bis Mittwoch werden Christian Seeberger, Stephan Stühler, Johannes Dittrich, Jörg Keiner und Kevin Heinl noch mit dem Aufstellen des Schutzzaunes entlang der FO 11 beschäftigt sein. Insgesamt 900 Meter Krötenschutzzaun gilt es sturm- und wetterfest entlang des Straßenrandes zu befestigen. Dazu werden insgesamt 35 Eimer eingebuddelt, in denen die Amphibien gesammelt und zu den Laichplätzen getragen werden. "Wenn alles gut geht, können wir bereits ab Donnerstag in Bräuningshof/Langensendelbach einen weiteren Krötenschutzzaun aufstellen", prognostiziert "Capo" Seeberger Christian.
Annette Grün (Mittelehrenbach) hatte rechtzeitig mit ihrem BN-Team Gerhard Koch (Wiesenthau), Michael Sennefelder (Kirchehrenbach), Georg Schütz (Kunreuth) und Walter Jordan (Kirchehrenbach) den Zulauf des Eschenbach zum BN-Laichgewässer entschlammt. Zum Krötentragen bis 6. Mai haben sich 22 ehrenamtliche Helfer gemeldet. 56 Tage dauert der Einsatz. Jeweils in den Morgen- und Abendstunden werden die Amphibien zu ihren angestammten Laichplätzen getragen. Die zugelassene Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h wird im Trägerbereich zum Schutz der Helfer auf 50 km/h reduziert.
Annette Grün appelliert an die Autofahrer und bittet um das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung. Alle Helfer tragen während der Sammelzeiten (vormittags zwischen 7 und 9 Uhr und abends (ab 21 Uhr bis Mitternacht) reflektierende Warnwesten. Wer das "Krötentragen" ausprobieren möchte, kann sich an Annette Grün, Telefon 09199-1520, wenden. red
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