Forchheim

Kritik an der geteilten Kulturarbeit

Seit 2015 bekleidet Katja Browarzik das Amt der Kulturreferentin in Forchheim. Nun wird sie, wie berichtet, aus persönlichen Gründen ihre Arbeitszeit reduzi...
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit 2015 bekleidet Katja Browarzik das Amt der Kulturreferentin in Forchheim. Nun wird sie, wie berichtet, aus persönlichen Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren. Diesen Schritt kritisieren nun die jungen Jungen Liberalen (Julis) in Forchheim. Deren Vorsitzender Tobias Lukoschek befürchte, dass bei einer Aufteilung der Aufgaben auf zwei Zuständige "eine Art Verwässerung" stattfinde. OB Uwe Kirschstein (SPD) äußerte keine Bedenken, dass Museumsleiterin Susanne Fischer Teile von Katja Browarziks Stunden übernimmt. Den Julis passt das nicht. "Zwar bemüht sich die Stadt viel um das kulturelle Programm für Familien
und besonders Touristen", heißt es in einer Presse-Erklärung; jedoch gerade bei dem kulturellen Aktivitäten für Jugendliche und junge Erwachsene hänge Forchheim den benachbarten Städten Erlangen und Bamberg hinterher.


Fehlendes Nachtleben

"Ein Nachtleben wie in Bamberg ist in unserer Stadt momentan nicht denkbar", kritisierte Lukoschek. Christian Freisinger, Beisitzer der Julis Forchheim, fügte hinzu: "Das nicht existente Nachtleben der Stadt Forchheim liegt nicht an dem fehlenden Hochschulstandort, wie zahlreiche Veranstaltungen für Jugendliche im Kolpingssaal in den letzten Jahre beweisen. Die meisten Veranstaltungen, welche größtenteils von privaten Anbietern veranstaltet wurden, waren gut bis sehr gut besucht. Es liegt an den fehlenden Möglichkeiten in der Innenstadt."
Daher sehen die jungen Liberalen "noch großen Handlungsbedarf in dem ab Dezember 2017 geteilten Bereich Kultur." Die beiden Referentinnen sollten sich nicht auf dem aktuellen Angebot ausruhen, sondern sie sollten auch das kulturelle Angebot für die bisher wenig beachtete junge Bevölkerungsgruppe weiterentwickeln und verbessern, fordern die Julis. "Dies muss allen Beteiligten klar sein, insbesondere OB Uwe Kirschstein, der diese Arbeitsgemeinschaft ins Leben rief". red
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren