Höchstadt a. d. Aisch
Geburtstag

Kreuzworträtsel und viel Bewegung halten auch mit 95 noch fit

Franziska Kachler hat ein einfaches, aber sehr effektives Rezept für ihre gute Gesundheit: "Wenig essen und viel bewegen", rät sie den Gratulanten, die sich zu ihrem 95. Geburtstag eingefunden haben. ...
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Bärbel (l.) und Franz Kachler (2. v. r.) und Gerald Brehm gratulierten Franziska Kachler. Foto: Evi Seeger
Bärbel (l.) und Franz Kachler (2. v. r.) und Gerald Brehm gratulierten Franziska Kachler. Foto: Evi Seeger

Franziska Kachler hat ein einfaches, aber sehr effektives Rezept für ihre gute Gesundheit: "Wenig essen und viel bewegen", rät sie den Gratulanten, die sich zu ihrem 95. Geburtstag eingefunden haben. Tatsächlich ist die Jubilarin, die seit 2017 im Altenheim St. Anna lebt, geistig und körperlich erstaunlich fit. Bis vor zwei Jahren lebte sie in Schwabach, das 75 Jahre ihres Lebens ihre Heimat war. Ihr Sohn Franz Kachler aus Horbach, Ehrenvorsitzender und prägende Persönlichkeit des Heimatvereins Reicher Ebrachgrund, hatte die Mutter in seine Nähe geholt. In Höchstadt können er und seine Frau Bärbel die Mutter nun täglich besuchen.

Franziska Kachler, geborene Rubey, erblickte in Althütten/Sudetenland nahe an der Grenze zu Bayern das Licht der Welt. 1945 flüchtete sie zusammen mit einer Freundin aus ihrer angestammten Heimat. In Schwabach fand sie Arbeit als Hausangestellte bei einer Unternehmerfamilie. In dieser Zeit lernte die junge Frau Franz Xaver, ihren späteren Ehemann, kennen, mit dem sie 1948 vor den Traualtar trat. Bis zu ihrem Ruhestand arbeitete Franziska Kachler in einem Schwabacher Unternehmen für Laborgeräte.

Eines ihrer Hobbys, das sie auch im Heim noch ausübt, ist Stricken. Was sie aber noch viel lieber macht, ist das Lösen von Kreuzworträtseln. "Wenn wir ein neues Heft mit Rätseln bringen, ist das bis zum nächsten Besuch schon komplett ausgefüllt", sagt Sohn Franz Kachler. Bürgermeister Gerald Brehm gratulierte namens der Stadt Höchstadt. Die Glückwünsche und Grüße der Pfarrei Sankt Georg und des Dekans Kilian Kemmer überbrachte Pfarrer James Nangachiveettil. See

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